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Didaktik Dienste des ZIM Lehren und Lernen Tipps & Tricks Zoom

Tipps & Tricks in Zoom | Digitales Whiteboard

Digitale Whiteboards können mittlerweile mit Fug und Recht als etablierte Größen im Dschungel der kollaborativen (digitalen) Werkzeuge bezeichnet werden. Egal ob als Pinnwand für gemeinsames Brainstorming oder als unterstützendes Tool zur Visualisierung von Prozessen, die Einsatzmöglichkeiten für digitale Whiteboards sowohl im asynchronen als auch im synchronen Kontext sind vielfältig und fördern effiziente Zusammenarbeit.

Während Sie bisher in Ihren Zoom-Meetings darauf angewiesen waren, auf ein externes Board zu verlinken, können Sie ab sofort auf das direkt in Ihre Videokonferenz integrierte Feature des neuen und deutlich erweiterten “Zoom Whiteboard” zurückgreifen. Neben den typischen Funktionen eines solchen Boards ist dabei insbesondere die Option, einzelne Arbeitsschritte der Teilnehmer*innen anhand einer in das “Zoom Whiteboard” integrierten Versionskontrolle nachvollziehen zu können, hervorzuheben.

Screenshot der “Online Whiteboard Features” von explore.zoom.us/en

Der Zugriff auf das “Zoom Whiteboard” ist auf insgesamt drei Wegen möglich:

  • Zoom Web Portal
  • Zoom Desktop Client
  • In-Meeting Toolbar

Starten Sie die Anwendung über den von Ihnen präferierten Pfad und testen Sie selbst aus, ob das “Zoom Whiteboard” Ihnen beim Sammeln und Ordnen von Ideen sowie der ansprechenden Gestaltung von Team-Meetings oder Lehrveranstaltungen unterstützend unter die Arme greifen kann.

Um das Zoom Whiteboard zu verwenden, benötigen Sie mindestens die Zoom-Version 5.10.3. In Ihrem Zoom-Profil haben Sie die Möglichkeit, über die Schaltfläche “Nach Updates suchen” Ihre Zoom-Version auf den aktuellen Stand zu bringen.

Bitte beachten Sie, dass das erweiterte Whiteboard nur in Meetings und Besprechungen ohne “Ende zu Ende Verschlüsselung” zur Verfügung steht!

Möchten Sie mehr über das Zoom Whiteboard erfahren, werfen Sie doch einen Blick auf den Zoom Blog mit einem Beitrag zum digitalen Whiteboard aus dem Juni 2022, stöbern Sie im Zoom Whiteboard User Guide oder besuchen Sie im Zoom Learning Center den Selbstlernkurs “Welcome to Zoom Whiteboard” für einen vollständigen Überblick über die Optionen und Nutzungsszenarien, die Ihnen mit diesem neuen Feature zur Verfügung stehen.


Datenschutz und Handlungsempfehlung

Die neue Whiteboard-Funktionalität ermöglicht es, nicht nur begleitend zu Meetings oder Veranstaltungen Whiteboards anzulegen, sondern diese auch, unabhängig von einer Veranstaltung, im Vorfeld zu erstellen und vorzubereiten, im Nachgang weiter zu bearbeiten und zu teilen.

Damit dies funktionieren kann, müssen die Boards in der weltweiten Zoom Cloud gespeichert werden. Das bedeutet, dass bei der Nutzung der Funktionalität mindestens folgende Daten cloudbasiert abgelegt werden:

  • Name des Whiteboards
  • Auflistung beigetretener Accounts zur Bearbeitung / Betrachtung
  • der eigentliche Inhalt des Whiteboards
  • Datum der letzten Bearbeitung
  • Datum der Erstellung

Wenn Sie sich als Bearbeiter*in / Teilnehmer*in wieder von einem Whiteboard löschen, dann ist Ihr Account nicht mehr in der Übersicht der Bearbeitenden sichtbar. Ihr eventueller Beitrag ist aber natürlich weiterhin auf dem Board vorhanden.

Grundsätzlich werden Daten, auch im Zusammenhang mit der Whiteboard-Funktion, in deutschen Rechenzentren gespeichert. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass eine Datenübertragung in die Vereinigten Staaten stattfindet.
Handeln Sie bitte prinzipiell im Sinne der Datenminimierung. Geben Sie nur so wenig personenbezogene Daten preis, wie es für die Arbeit notwendig ist. Arbeiten Sie, wenn möglich, mit Pseudonymen. Geben Sie keine personenbezogenen Daten von Dritten ohne deren Wissen bzw. Einverständnis preis. Bedenken Sie bitte, dass personenbezogene Daten solche Daten sind, die direkt, zum Beispiel das Datum Name, oder indirekt, zum Beispiel das Datum Matrikelnummer, auf eine Person beziehbar sind.


Kontakt

Bei Fragen und Problemen stehen Ihnen die Mitarbeiter*innen des ZIM jederzeit gern mit Rat und Tat zur Seite. Sie erreichen uns über die folgenden, üblichen Kanäle:

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Didaktik H5P Inspector ZIM Lehren und Lernen Moodle

H5P-Inhalte mit “Lumi” erstellen

Sie arbeiten gerne mit H5P, wollen die Inhalte aber auf Ihrem persönlichen Computer ohne Internetverbindung vorbereiten, Ihre Inhalte auch außerhalb von Moodle verfügbar machen oder Ihre Studierenden zur eigenen Erstellung von H5P-Inhalten animieren? Dann hat Inspector ZIM eine Programm-Empfehlung für Sie: “Lumi”.

Die Lernaktivität “H5P” ist eines der beliebtesten Werkzeuge, um interaktive Inhalte in und mit Moodle zu erstellen. Im Rahmen der Moodle-Hilfe hat Inspector ZIM Ihnen bereits gezeigt, wie Sie über den Moodle-internen “Inhaltsspeicher” solche H5P-Dateien kreieren, speichern und in Ihre Kurse einbinden können.

Eine völlig neue Möglichkeit H5P-Inhalte umfassend zu nutzen, bietet “Lumi”, eine kostenlose Open-Source Desktop-App, die mit den Betriebssystemen Windows, MacOS und Linux kompatibel ist. Sie können mit “Lumi” eigene interaktive Inhalte mit dem Autorentool H5P auf Ihrem Computer erstellen und speichern, nicht nur ohne dabei in einem Moodle-System angemeldet zu sein, sondern auch “offline” – also ohne jegliche Internetverbindung.

Darüber hinaus offeriert Lumi die Option, Studierende Inhalte mit H5P erstellen zu lassen, die Sie als Dozent*in dann in Ihren Moodle-Kurs einbinden können. Dies ist aus didaktischer Sicht ein faszinierendes Szenario, in dem die Studierenden selbst “ins Machen” kommen und allein oder in Gruppenarbeit interaktive Präsentationen erstellen oder Lernkarten erarbeiten können, um nur zwei Beispiele aus dem reichhaltigen Portfolio an Inhaltstypen zu nennen.

Screenshot von “Lumi” bei der Erstellung eines neuen H5P-Inhaltstypen

Inspector ZIM hat Ihnen eine Anleitung zu “Lumi” in der Moodle-Hilfe bereitgestellt, in der Sie erfahren, wie Sie mit “Lumi” H5P-Inhalte erstellen, diese exportieren und in Ihren Moodle-Kurs importieren können. Sie finden die Anleitung unter folgendem Link:

Anleitung: H5P-Inhalte mit Lumi erstellen


Bei Fragen zum Moodle-System der BUW sowie zum Einsatz und zur Verwendung von Lernaktivitäten und Arbeitsmaterialien im Kontext Ihrer Lehre bietet Inspector ZIM gemeinsam mit dem E-Learning-Team des ZIM eine wöchentliche Sprechstunde an, in der wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wir freuen uns auf Sie!

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Didaktik Inspector ZIM Lehren und Lernen Moodle

Inspector ZIM präsentiert … die neue Moodle-Hilfe

“Alles neu macht der Mai … “, das über 200 Jahre alte Frühlingslied von Hermann Adam von Kamp steht nicht nur in der Natur für Aufbruch und Neubeginn, auch im städtisch-bürgerlichen Milieu wurde der Mai bevorzugt für Umzüge genutzt!

Moodle auf der Spur … Inspector ZIM hilft!

Da schließen der Inspector und wir als Mitarbeiter*innen des ZIM uns direkt an, packen unsere digitalen Kartons und finden mit allen Materialien und Anleitungen zu Themen in und um das Moodle-System der BUW ein neues zu Hause in der frischen “Moodle-Hilfe”.

Inspector ZIM hat die Chance genutzt, kräftig entrümpelt sowie altbekannte Anleitungen und Tipps entstaubt und aktualisiert, so dass diese in neuem Glanz erstrahlen. Für einen erfolgreichen Umzug ist zudem die Schaffung von ausreichend Stauraum essenziell, dies wurde in der Moodle-Hilfe beherzigt und passende Strukturen geschaffen, die nicht nur für mehr Übersichtlichkeit sorgen, sondern auch optisch ansprechen.

In den vier Bereichen

  • Anleitungen A-Z
  • Kursräume gestalten
  • Kurse verwalten
  • Workshop-Angebote

finden sich unsere Supportangebote zu dem Moodle-System der BUW nun auf einen Blick.


Die Entscheidung, die Moodle-Hilfe innerhalb des BUW Moodle-Systems selbst anzusiedeln, erlaubt es, verschiedene Gestaltungsoptionen und Aktivitäten sowie deren Umsetzung bzw. Nutzung nicht nur zielgerichtet nachzulesen, sondern auch hautnah in der Moodle-Hilfe zu erleben.

Als Open Source Plattform und weltweit am häufigsten genutztes Learning Management System (LMS) existieren zu den Kernfunktionalitäten von Moodle und zu diversen Plugins hochwertige, externe Materialien – wie z. B. die Dokumentation auf der offiziellen Moodle-Seite, denen in unserer Moodle-Hilfe entsprechend Raum gegeben wird. Für BUW spezifische Aspekte, insbesondere im Bereich “Kurse verwalten”, enthält die Moodle-Hilfe natürlich weiterhin Angebote, die aus BUW Perspektive verfasst wurden.


Egal ob Sie zum ersten Mal einen Moodle-Kurs erstellen und die grundlegenden Funktionen des BUW Moodle mit seinen Rollen und Rechten sowie der Beantragung und der Gestaltung von Moodle-Kursräumen kennenlernen möchten, oder ob Sie als “alter Hase” auf der Suche nach Inspiration und neuen Ideen bei der Gestaltung Ihrer (digitalen) Lehre sind, neue Tools für kollaboratives Arbeiten integrieren möchten oder schon immer den ein oder anderen Kniff aus der Kategorie “Tipps & Tricks” kennenlernen wollten, in der Moodle-Hilfe sind Sie genau richtig.  

Inspector ZIM empfiehlt insbesondere das Stöbern mit Hilfe der Suchfunktion in der Aktivität Glossar “Anleitungen A-Z”, um einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten, die das BUW Moodle-System bietet, zu bekommen.


Zur neuen Moodle-Hilfe gelangen Sie wie gewohnt per Klick auf das Fragezeichen-Symbol in der Kopfleiste des BUW Moodle-Systems. Schauen Sie vorbei, der Inspector freut sich auf Sie:

Hier geht es zur neuen Moodle-Hilfe.

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Didaktik H5P Lehren und Lernen Moodle

Neue Inhaltstypen in H5P

Ab sofort können Sie bei der Nutzung der Aktivität H5P in Moodle auf neun weitere Inhaltstypen zurückgreifen und so Ihre Moodle-Kursräume noch lebendiger und interaktiver gestalten.

Möchten Sie einen H5P Inhaltstyp in Ihren Moodle-Kurs integrieren, so wechseln Sie wie gewohnt zunächst per Button “Bearbeiten einschalten” in den Bearbeitungsmodus, um dann über die Schaltfläche “Material / Aktivität anlegen” die gewünschte Aktivität “H5P” hinzuzufügen. Es öffnet sich eine Übersicht der verfügbaren Inhaltstypen, aus denen Sie präferenzabhängig eine geeignete Anwendung auswählen, hinzufügen und dann gesondert einrichten können.

Screenshot der H5P Inhaltstyp-Bibliothek im BUW Moodle. Die beiden in diesem Ausschnitt sichtbaren, neuen Inhaltstypen "Personality Quiz" und "Chart" sind markiert.
H5P im BUW Moodle: Zwei Beispiele der neu verfügbaren Inhaltstypen

Anbei eine Übersicht der neu verfügbaren Inhaltstypen:

  • Audio Recorder
  • Chart
  • Guess the Answer
  • Image Juxtaposition
  • Image Pair
  • Image Sequencing
  • Image Slider
  • Personality Quiz
  • Timeline

Möchten Sie mehr über die einzelnen Inhaltstypen und wie Sie diese für Ihre digitale Lehre sinnvoll einsetzen können erfahren, so besuchen Sie doch die offizielle Seite von H5P, auf der die Inhaltstypen und Ihre Funktionalitäten anhand von Beispiele anschaulich gezeigt werden.

Bei weiterführenden Fragen wenden Sie sich gern an die Benutzerberatung des ZIM: zimber@uni-wuppertal.de

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Didaktik Dienste des ZIM Lehren und Lernen Software

Particify ersetzt ARSnova

Bislang stand Lehrenden und Studierenden der BUW mit ARSnova ein sogenanntes Audience Response System zur Verfügung. Die Firma Particify, die aus dem ARSnova-Projekt gegründet wurde, bietet nun mit Particify eine überarbeitete Version von ARSnova an. Diese wird ab sofort das von uns Ihnen zur Verfügung gestellten ARSnova ersetzen. Die Bestandsdaten wurden dabei von ARSnova bereits nach Particify migriert.

Particify ist ein kostenfreies, webbasiertes Audience Response System, das wie viele andere Abstimmungssysteme gerade bei großen Veranstaltungen zunehmend im Hörsaal eingesetzt wird. Dabei zeigt sich, dass die Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden steigt. Sobald Sie ihre Fragen bzw. Räume in Particify erstellt haben, können die Studierenden während der Veranstaltung die Session mittels einer Session-ID oder QR-Code starten. Ein weiterer Vorteil von Particify ist, dass eine Webapplikation nicht installiert werden muss, sondern sofort von den Studierenden per internetfähigem Smartphone, Tablet oder Laptop benutzbar ist. 

Was verändert sich durch den Wechsel zu Particify?

Allgemein:

  • “Sessions” heißen jetzt “Räume”
  • Rollen: Das Rollenkonzept wurde angepasst, sodass sich eine Rolle jetzt auf einen Raum bezieht: Raumersteller/in, Teilnehmehr/in, Moderator/in
  • Barrierefreiheit: Mit der neuen Version gewährleisten wir eine Barrierefreiheit nach WCAG 2.1
  • Design: Die Anwendung wurde von Grund auf neu designed und hat eine moderne und minimalistische Benutzungsoberfläche
  • Performance: Wir konnten die Ladezeiten deutlich verkürzen

Features:

  • Moderierte Live Q&A: Die Teilnehmenden können anonym und in Echtzeit Fragen in einem moderierten Q&A-Board stellen
  • Fragenserien: Anstatt “Hörsaalfragen” und “Vorbereitungsaufgaben” können jetzt eigene sog. Fragenserien erstellt und mit Inhalten gefüllt werden
  • Sortierung von Inhalten: Inhalte innerhalb einer Fragenserie können per “Drag and Drop” sortiert werden
  • Frageformate: Es gibt zwei neue Fragenformate: Sortierung und Wortwolke. Das sehr selten genutzte Format “Bildfrage” wurde vorerst nicht implementiert
  • Präsentation: Im Präsentationsmodus können die Inhalte sowie das Live-Feedback und die Q&A-Fragen live präsentiert werden

Die Interaktion unterstützenden Funktionen umfassen: 

  • Einfachfragen 
  • Mehrfachfragen 
  • Offene Fragen 
  • Entscheidungsfragen 
  • Evaluation sowie Lernkarten für das Selbststudium 

Zu den didaktischen Szenarien gehören:

  • Wissen abfragen
  • Verständnis überprüfen
  • Diskussionen initiieren
  • Meinungsbilder einholen
  • Lehre evaluieren

Sie erreichen Particify über ars.uni-wuppertal.de und ein ausführliches Benutzungshandbuch über https://particify.de/manual/.