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Matrix/Element: Externe Personen einladen und an Räumen auf anderen Servern teilnehmen

Matrix ist ein Chat-System, mit dem man nicht nur innerhalb der Universität Wuppertal kommunizieren kann. Ähnlich wie bei E-Mail können auch Personen von anderen Matrix-Servern miteinander schreiben – sofern die beteiligten Server dafür freigeschaltet sind. Dieser Austausch zwischen Servern heißt Föderation.

Dieser Artikel erklärt, wie Mitarbeitende der Universität Wuppertal in Element/Matrix externe Personen in einen Raum auf dem eigenen Server einladen können – und was zu tun ist, wenn man selbst an einem Raum auf einem fremden Matrix-Server teilnehmen möchte.

Die offizielle Dokumentation der Universität Wuppertal finden Sie hier:
🔗 https://element.uni-wuppertal.de/docs/

Dort finden Sie weitere Hinweise zur Anmeldung, zur Nutzung von Element und zu aktuellen Regelungen oder Einschränkungen.


1. Begriffe kurz erklärt

Bevor es losgeht, helfen ein paar Grundbegriffe.

Matrix

Matrix ist das technische Protokoll hinter dem Chat-System. Es ermöglicht Nachrichten, Gruppenräume, Dateiübertragung und Kommunikation über Servergrenzen hinweg.

Element

Element ist ein Programm bzw. eine Weboberfläche, mit der man Matrix nutzen kann. Es ist vergleichbar mit einem E-Mail-Programm:

  • Matrix = die Technik
  • Element = die Anwendung, mit der Sie diese Technik bedienen.

Die Weboberfläche der Universität Wuppertal erreichen Sie über:
🔗 https://element.uni-wuppertal.de/

Matrix-Server

Ein Matrix-Server ist der Server, über den die Kommunikation technisch läuft.
Der technische Matrix-Server der Universität Wuppertal (Name: matrixsrv.uni-wuppertal.de) ermöglicht die Kommunikation.

Für die tägliche Nutzung ist aber vor allem die persönliche Matrix-ID wichtig.

Matrix-ID

Jede Person in Matrix hat eine eindeutige Adresse, die Matrix-ID.

An der Universität Wuppertal hat sie diese Form:
@benutzername:uni-wuppertal.de

Beispiel:
@mmustermann:uni-wuppertal.de

⚠️ Wichtig:

  • Die Matrix-ID ist nicht unbedingt identisch mit einer E-Mail-Adresse.
  • Sie beginnt mit @ und enthält nach dem Doppelpunkt den Matrix-Namensraum (hier: uni-wuppertal.de).

Externe Personen haben ebenfalls eine Matrix-ID, aber mit dem Servernamen ihrer eigenen Einrichtung oder ihres eigenen Matrix-Anbieters, zum Beispiel:

  • @maria.extern:matrix.org
  • @person:uni-andere-stadt.de

Raum

Was viele als „Kanal“, „Gruppe“ oder „Chat“ bezeichnen, heißt in Matrix meistens Raum.

Ein Raum kann zum Beispiel sein:

  • ein Projektchat,
  • ein Arbeitsgruppenraum,
  • ein Austauschraum mit externen Partnern,
  • ein Raum für Absprachen in einem Team.

Ein Raum kann zusätzlich eine Adresse haben, den sogenannten Raum-Alias. Dieser beginnt mit #, zum Beispiel:
#projektgruppe:uni-wuppertal.de

Was ist ein Raum-Alias?
Ein Raum-Alias ist eine lesbare Adresse für einen Raum (z. B. #projektgruppe:uni-wuppertal.de). Im Gegensatz zur Matrix-ID (die eine Person identifiziert) identifiziert der Alias einen Raum und kann zum einfachen Beitritt oder Teilen genutzt werden.



2. Was bedeutet „externe Person einladen“?

Eine externe Person ist in diesem Zusammenhang jemand, der kein Matrix-Konto der Universität Wuppertal nutzt, sondern ein Konto auf einem anderen Matrix-Server hat.

Beispiel für eine externe Matrix-ID:
@maria.extern:matrix.org oder @maria.extern:uni-andere-stadt.de

Wenn die Matrix-Server miteinander kommunizieren dürfen (Föderation), kann diese Person trotzdem in einen Raum eingeladen werden, der auf dem Matrix-Server der Universität Wuppertal genutzt wird.

Was ist Föderation?
Damit eine externe Person teilnehmen kann, müssen beide Matrix-Server die Föderation (den Austausch zwischen Servern) erlauben. Falls einer der Server die Föderation blockiert, kann die Einladung nicht zugestellt werden.



3. Voraussetzungen

Bevor Sie externe Personen einladen, sollten folgende Punkte geklärt sein:

3.1 Sie benötigen Zugriff auf Element/Matrix

Melden Sie sich über die Element-Instanz der Universität Wuppertal an:
🔗 https://element.uni-wuppertal.de/

Hinweise zur Anmeldung finden Sie in der offiziellen Dokumentation:
🔗 siehe Dokumentation

3.2 Ihre eigene Matrix-ID

Ihre Matrix-ID an der Universität Wuppertal hat diese Form:
@benutzername:uni-wuppertal.de

Beispiel:
@mmustermann:uni-wuppertal.de

Diese Kennung benötigen Sie insbesondere dann, wenn Sie selbst von einer externen Person in einen Raum auf einem anderen Matrix-Server eingeladen werden möchten.

3.3 Sie müssen Mitglied des Raums sein

Sie können nur Personen in Räume einladen, in denen Sie selbst Mitglied sind.

3.4 Sie benötigen die passenden Rechte im Raum

Nicht jedes Raummitglied darf automatisch weitere Personen einladen. Je nach Raum-Einstellung dürfen nur bestimmte Personen Einladungen aussprechen, zum Beispiel:

  • Moderatoren,
  • Administratoren des Raums.

Wenn Sie keine Einladung aussprechen können, wenden Sie sich an die Person, die den Raum erstellt oder verwaltet.

3.5 Die Matrix-ID der externen Person muss bekannt sein

Sie benötigen die vollständige Matrix-ID der externen Person.

Beispiel:
@maria.extern:matrix.org oder @maria.extern:uni-andere-stadt.de

⚠️ Wichtig:

  • Nur der Anzeigename reicht nicht aus (kann mehrfach vorkommen).
  • Die Matrix-ID ist eindeutig.

3.6 Föderation muss möglich sein

Damit eine externe Person teilnehmen kann, müssen beide Matrix-Server die Föderation erlauben.

Wenn eine Einladung nicht funktioniert, kann es daran liegen, dass:

  • einer der beteiligten Server keine Föderation erlaubt,
  • bestimmte Server blockiert werden.

Details zu den aktuellen Möglichkeiten und Einschränkungen finden Sie in der Dokumentation:
🔗 siehe Dokumentation



4. Externe Person in einen Raum auf dem Uni-Wuppertal-Server einladen

Schritt 1: In Element anmelden

Öffnen Sie Element:
🔗 https://element.uni-wuppertal.de/

Melden Sie sich mit Ihrem Uni-Zugang (ZIM-Account, den Sie zum Beispiel auch für Moodle nutzen) an.
Die genaue Vorgehensweise ist in der Dokumentation beschrieben:
🔗 siehe Dokumentation

Warnung:

⚠️ Es wird dringend empfohlen, die Schlüsselsicherung zu nutzen, damit keine Nachrichten verloren gehen! Siehe dazu den Punkt 🔗 Sicherheit in der Dokumentation.

Schritt 2: Raum öffnen

Öffnen Sie den Raum, in den Sie die externe Person einladen möchten (z. B. Projektraum, Arbeitsgruppenraum).

Schritt 3: Mitgliederverwaltung öffnen

In Element finden Sie in einem Raum meist oben oder in der Seitenleiste einen Bereich für die Rauminformationen oder Mitglieder.
Klicken Sie dort auf das Raum-Symbol (🏠) oder „Rauminfo“.

Hinweis: Die genaue Position und Bezeichnung kann je nach Element-Version oder App (Web, Desktop, Mobile) unterschiedlich sein.

Schritt 4: „Einladen“ auswählen

Klicken Sie auf die Funktion zum Einladen neuer Personen.
Dort können Sie nach Personen suchen oder direkt eine Matrix-ID eingeben.

Schritt 5: Matrix-ID der externen Person eingeben

Geben Sie die vollständige Matrix-ID der externen Person ein.

Beispiel:
@maria.extern:matrix.org oder @maria.extern:uni-andere-stadt.de

Achten Sie darauf, dass:

  • die ID mit @ beginnt,
  • nach dem Doppelpunkt der Servername der externen Person steht (z. B. matrix.org oder uni-andere-stadt.de),
  • keine Leerzeichen enthalten sind,
  • keine E-Mail-Adresse statt der Matrix-ID eingetragen wird.

Falsch:
Eine E-Mail-Adresse wie maria.extern@example.org ist nicht automatisch eine Matrix-ID.

Schritt 6: Einladung senden

Wenn Element die externe Person findet oder die Matrix-ID akzeptiert, können Sie die Einladung absenden.

Die externe Person erhält dann auf ihrem eigenen Matrix-Server eine Einladung zu Ihrem Raum.

Schritt 7: Externe Person nimmt Einladung an

Die eingeladene Person muss die Einladung in ihrem eigenen Element-Client oder Matrix-Client annehmen.
Erst danach ist sie Mitglied des Raums und kann Nachrichten lesen und schreiben – abhängig von den Einstellungen des Raums.



5. Wichtige Einstellungen im Raum

Bevor Sie externe Personen einladen, sollten Sie sich die Einstellungen des Raums ansehen.

5.1 Ist der Raum privat oder öffentlich?

TypBeschreibung
PrivatNur für eingeladene Personen zugänglich.
ÖffentlichKann je nach Einstellung gefunden und betreten werden, möglicherweise auch von Personen außerhalb der eigenen Organisation.

💡 Empfehlung:
Für Arbeitsgruppen mit externen Partnern ist meistens ein privater Raum sinnvoll.

5.2 Wer darf Personen einladen?

In den Raumeinstellungen kann festgelegt sein, wer neue Mitglieder einladen darf.

Mögliche Varianten:

  • alle Mitglieder,
  • nur Moderatoren,
  • nur Administratoren.

💡 Empfehlung:
Für vertrauliche Arbeitsräume empfiehlt es sich, Einladerechte bewusst zu vergeben.

5.3 Was können neue Mitglieder lesen?

Räume haben Einstellungen zur Nachrichtenhistorie.

Mögliche Varianten:

  • neue Mitglieder sehen nur Nachrichten ab dem Zeitpunkt des Beitritts,
  • neue Mitglieder können frühere Nachrichten sehen,
  • die Sichtbarkeit hängt von weiteren Raumeinstellungen ab.

⚠️ Wichtig:
Wenn in einem Raum bereits vertrauliche Informationen stehen, sollte vor dem Einladen geprüft werden, ob neue Mitglieder alte Nachrichten sehen können.

5.4 Ist der Raum verschlüsselt?

Matrix-Räume können Ende-zu-Ende-verschlüsselt sein.

  • Vorteile: Nachrichten werden so verschlüsselt, dass sie nur von den beteiligten Geräten gelesen werden können.
  • Nachteile: Bei externen Teilnehmenden und neuen Geräten können gelegentlich zusätzliche Hinweise oder Bestätigungen erforderlich sein.

⚠️ Wichtig:

  • Wenn ein Raum verschlüsselt ist, sollten alle Beteiligten darauf achten:
  • ihre Geräte korrekt einzurichten,
  • Sicherungen bzw. Wiederherstellungsschlüssel nicht zu verlieren.
  • Nicht alle Matrix-Server aktivieren die Verschlüsselung standardmäßig. Prüfen Sie vor dem Beitritt zu einem externen Raum, ob dieser verschlüsselt ist – besonders bei vertraulichen Inhalten.

Weitere Hinweise zur sicheren Nutzung finden Sie in der Dokumentation:
🔗 siehe Dokumentation



6. Typische Probleme beim Einladen externer Personen

ProblemMögliche Lösung
Die Matrix-ID wird nicht gefundenPrüfen Sie:
– Ist die Matrix-ID vollständig?
– Beginnt sie mit @?
– Ist der Servername nach dem Doppelpunkt korrekt?
– Hat die externe Person Ihnen wirklich die Matrix-ID gegeben und nicht nur eine E-Mail-Adresse?
Einladung kommt nicht anMögliche Ursachen:
– Der externe Server erlaubt keine Föderation.
– Der eigene oder der externe Server blockiert die Verbindung.
– Der externe Server ist vorübergehend nicht erreichbar.
– Die Matrix-ID ist falsch geschrieben.
– Der Raum erlaubt keine externen Mitglieder.
– Sie haben nicht die nötigen Rechte, um Personen einzuladen.
Lösung: Matrix-ID prüfen, Dokumentation oder Support kontaktieren.
Sie dürfen niemanden einladenDann fehlen Ihnen vermutlich die nötigen Rechte im Raum.
Bitten Sie eine Person mit Administrations- oder Moderationsrechten, die Einladung vorzunehmen oder Ihre Rechte anzupassen.
Externe Person sieht alte Nachrichten nichtDas kann an den Einstellungen zur Nachrichtenhistorie liegen.
Je nach Einstellung sehen neue Mitglieder nur Nachrichten ab ihrem Beitritt.
Lösung: Wichtige Informationen gezielt erneut teilen oder zusammenfassen.
Der externe Server blockiert die FöderationKontaktieren Sie den Support der externen Einrichtung oder nutzen Sie einen alternativen Kommunikationsweg (z. B. E-Mail).


7. Selbst an einem Raum auf einem anderen Matrix-Server teilnehmen

Nicht nur externe Personen können in Räume der Universität Wuppertal eingeladen werden. Auch Sie selbst können mit Ihrer Uni-Wuppertal-Matrix-ID an Räumen auf anderen Matrix-Servern teilnehmen – sofern die Föderation funktioniert und der fremde Raum dies erlaubt.

Ihre Matrix-ID hat diese Form:
@benutzername:uni-wuppertal.de

Beispiel:
@mmustermann:uni-wuppertal.de

Möglichkeit 1: Sie werden eingeladen

Der einfachste Weg ist eine Einladung durch eine Person, die bereits Mitglied im externen Raum ist.

  1. Geben Sie dieser Person Ihre Matrix-ID (z. B. @mmustermann:uni-wuppertal.de).
  2. Die externe Person lädt Sie dann mit dieser Matrix-ID in den Raum ein.
  3. In Element erscheint anschließend eine Einladung, die Sie annehmen oder ablehnen können.

Möglichkeit 2: Sie treten über einen Raum-Link bei

Manche Räume können über einen Link geteilt werden.

  1. Erhalten Sie einen Raum-Link (z. B. von einer externen Person).
  2. Öffnen Sie den Link in Element.
  3. Element fragt dann, ob Sie dem Raum beitreten möchten.
  4. Ob der Beitritt möglich ist, hängt von den Einstellungen des externen Raums ab.

⚠️ Sicherheitstipp: Raum-Links können missbraucht werden, wenn sie öffentlich geteilt werden. Nutzen Sie Links nur von vertrauenswürdigen Quellen und prüfen Sie die Raumregeln, bevor Sie beitreten.

Möglichkeit 3: Sie treten über einen Raum-Alias bei

Ein Raum kann einen Alias haben, zum Beispiel:
#projekt:matrix.org oder #projekt:uni-andere-stadt.de

  1. In Element können Sie nach einem Raum suchen oder direkt den Alias eingeben.
  2. Wenn der Raum öffentlich ist oder Beitrittsanfragen erlaubt, können Sie dem Raum beitreten oder eine Anfrage stellen.


8. Was ist beim Beitritt zu externen Räumen zu beachten?

8.1 Sie kommunizieren außerhalb des eigenen Servers

Wenn Sie einem Raum auf einem anderen Server beitreten, werden Raumdaten zwischen mehreren Matrix-Servern ausgetauscht.

  • Technisch notwendig, damit alle Beteiligten dieselben Nachrichten sehen können.
  • Der technische Matrix-Server der Universität Wuppertal heißt:
    matrixsrv.uni-wuppertal.de
  • Für andere Teilnehmende sichtbar ist in der Regel Ihre Matrix-ID (z. B. @benutzername:uni-wuppertal.de).

⚠️ Achtung:
Teilen Sie keine Informationen in externen Räumen, die dort nicht hingehören.

8.2 Datenschutz und Vertraulichkeit beachten

Prüfen Sie vor dem Teilen von Informationen:

  • ✅ Darf diese Information mit externen Personen geteilt werden?
  • ✅ Handelt es sich um personenbezogene Daten?
  • ✅ Handelt es sich um vertrauliche interne Informationen?
  • ✅ Ist der externe Raum geeignet für diese Kommunikation?

💡 Empfehlung:
Im Zweifel sollten Sie Rücksprache mit Ihrer Führungskraft, dem Datenschutz oder der zuständigen Stelle halten.

8.3 Raumregeln beachten

Externe Räume können eigene Regeln haben. Dazu gehören zum Beispiel:

  • wer schreiben darf,
  • ob Dateien hochgeladen werden dürfen,
  • welche Themen erlaubt sind,
  • ob Nachrichten moderiert werden.

💡 Empfehlung:
Lesen Sie vorhandene Raumbeschreibungen oder angepinnte Nachrichten.



9. Gute Praxis für Räume mit externen Teilnehmenden

Für die Zusammenarbeit mit externen Personen empfiehlt sich ein bewusst eingerichteter Raum.

Empfehlungen

Erstellen Sie für externe Zusammenarbeit lieber einen eigenen Raum.
Benennen Sie den Raum eindeutig (z. B. mit Projekt- oder Arbeitsgruppennamen).
Prüfen Sie, wer Personen einladen darf.
Prüfen Sie die Sichtbarkeit der Nachrichtenhistorie.
Laden Sie nur Personen ein, die wirklich teilnehmen sollen.
Entfernen Sie Personen, wenn sie nicht mehr beteiligt sind.
Teilen Sie keine vertraulichen Informationen, wenn der Raum dafür nicht vorgesehen ist.
Verweisen Sie neue Mitglieder auf wichtige Regeln oder angepinnte Informationen.
Prüfen Sie bei Problemen die Dokumentation der Universität Wuppertal:
🔗 siehe Dokumentation



10. Kurzanleitung: Externe Person in einen Uni-Wuppertal-Raum einladen

  1. In Element anmelden:
    🔗 https://element.uni-wuppertal.de/
  2. Raum öffnen.
  3. Mitglieder- oder Rauminformationen öffnen.
  4. „Einladen“ auswählen.
  5. Vollständige Matrix-ID der externen Person eingeben, z. B.:
    @name:matrix.org oder @name:uni-andere-stadt.de
  6. Einladung senden.
  7. Externe Person nimmt Einladung auf ihrem Matrix-Server an.

Wenn es nicht funktioniert:

  • Matrix-ID prüfen,
  • Rechte im Raum prüfen,
  • prüfen, ob Föderation möglich ist,
  • siehe Dokumentation


11. Kurzanleitung: An externem Raum teilnehmen

  1. Eigene Matrix-ID ermitteln.
  • An der Universität Wuppertal hat sie diese Form:
    @benutzername:uni-wuppertal.de
  1. Matrix-ID an die externe Kontaktperson geben.
  2. Einladung in Element annehmen.

Oder:

  1. Raum-Link oder Raum-Alias erhalten (z. B. #projekt:matrix.org oder #projekt:uni-andere-stadt.de).
  2. In Element öffnen oder suchen.
  3. Beitritt anfragen oder Raum betreten.

⚠️ Wichtig:
Ob der Beitritt möglich ist, hängt von den Einstellungen des externen Raums und der Föderation zwischen den Servern ab.



12. Wann sollte man in die Dokumentation schauen?

Die Dokumentation der Universität Wuppertal ist besonders wichtig für:

  • die Anmeldung bei Element,
  • die eigene Matrix-ID,
  • unterstützte Clients,
  • Verhalten bei Einladungen,
  • bekannte Einschränkungen,
  • Sicherheitshinweise,
  • Supportwege.

Die Dokumentation finden Sie hier:
🔗 https://element.uni-wuppertal.de/docs/



Fazit

Matrix ermöglicht die Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg.

  • Externe Personen können in Räume der Universität Wuppertal eingeladen werden, wenn:
  • ihre Matrix-ID bekannt ist (z. B. @name:matrix.org oder @name:uni-andere-stadt.de),
  • die Raumrechte passen,
  • die beteiligten Server miteinander kommunizieren dürfen (Föderation).

Die Matrix-ID von Mitarbeitenden der Universität Wuppertal hat diese Form:
@benutzername:uni-wuppertal.de

Der technische Matrix-Server der Universität Wuppertal heißt:
matrixsrv.uni-wuppertal.de

Umgekehrt können Mitarbeitende der Universität Wuppertal auch an Räumen auf anderen Matrix-Servern teilnehmen – entweder per:

  • Einladung,
  • Raum-Link,
  • Raum-Alias.

⚠️ Wichtig:
Vor der Zusammenarbeit mit externen Personen sollten Raumrechte, Sichtbarkeit der Nachrichtenhistorie, Verschlüsselung und Datenschutz bewusst geprüft werden.

Für konkrete Angaben zur Anmeldung, Nutzung und aktuellen Regelungen sollte immer die offizielle Dokumentation der Universität Wuppertal genutzt werden:
🔗 https://element.uni-wuppertal.de/docs/

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Allgemein Moodle Open Source

Happy Birthday, Moodle!

  • Co-Autoren: Lukas Horst, Frank von Danwitz
Quelle: Ylanite Koppens

Die Lernplattform Moodle feiert ihren 19. Geburtstag! Grund genug für uns, auf die bewegten (fast) zwei Jahrzehnte im Zeichen des kleinen “m” mit Doktorhut zurückzublicken.

Martin Dougiamas, Gründer und Chef-Entwickler von Moodle, begann bereits im Jahr 1999 an einem frühen Prototyp eines neuartigen Lernmanagementsystems (LMS) zu arbeiten, welches dann, zwei Jahre später, in einer ersten Rohversion des heutigen Moodle mündete.

Moodle als Open Source Plattform

War Moodle im Jahr 2001 noch die Vision und das Produkt eines Einzelnen, führte die Option über einen “Bug-Tracker” Einsicht in den Entwicklungsprozess zu nehmen, zu einem neuen Grad an Transparenz und schließlich am 20. August des Jahres 2002 zu der Moodle-Version 1.0. Nutzer*innen begannen sich auszutauschen und zu vernetzen, die Software in verschiedene Sprachen zu übersetzen und neue Designs zu erstellen – die Moodle-Community war geboren.


“The term “LMS” can mean a lot of things and I rarely use it for Moodle. Moodle was always designed as a learning platform, more like an operating system or a “lego set” which allows you to create exactly the tool you need for a particular learning situation, ranging from the smallest home school up to the largest University. Every class is different.”

Martin Dougiamas | 2015 | Blog Dougiamas


Frank von Danwitz [Mitarbeiter des ZIM an der BUW] und Martin Dougiamas [Gründer und Chef-Entwickler von Moodle] während der “E-Learning Africa 2018” in Kigali, Rwanda | Quelle: Frank von Danwitz

Im Laufe der Jahre etablierte Moodle sich als führendes und preisgekröntes Open Source LMS und wuchs rasant. Waren 2004 noch etwa 1000 registrierte Sites gelistet, beziffern aktuelle Erhebungen diesen Wert mittlerweile auf rund 186.000.

Sites / Courses / Users / Enrolments / Forum Posts / Resources / Quiz Questions / Countries
Moodle in Zahlen | Stand 2021 | Quelle: https://stats.moodle.org

Dabei belegt Deutschland mit allein über 10.000 Sites weltweit Platz 4, hinter Spanien, den USA und Mexiko. Konnte 2010 noch die Schallmauer von einer Million Moodle-Nutzer*innen geknackt werden, verwenden inzwischen über 282 Millionen Nutzer*innen in 245 Ländern das LMS Moodle, welches in mehr als 100 Sprachen zur Verfügung steht.

Ansicht von Europa; Verbreitung von Moodle in Westeuropa am Größten, insbesondere in Spanien und Deutschland
Moodle in Zahlen: Sites in Europa | Stand 2021 | Quelle: https://stats.moodle.org

Die Corona-Pandemie führte durch die Verschiebung von Lehr- und Lernangeboten in den digitalen und mobilen Bereich zu einem zusätzlichen Wachstum der Plattform. Seit März 2020 wurden weltweit etwa 50.000 neue Moodle-Sites und allein im März 2021 über 4,5 Millionen aktive Geräte in der Moodle-App registriert. Zum Vergleich, die Zugriffe via App beliefen sich im Vorjahr auf nur rund 1,3 Millionen.

Derzeit arbeiten elf Entwickler*innen im Firmenhauptsitz in Perth, teils virtuell, an der stetigen Verbesserung des LMS. Über das Moodle HQ hinaus wird das Design und die Funktionalität der Plattform maßgeblich durch die Community geprägt und mitgestaltet. Als Open Source Produkt lebt Moodle von dem Schwarmwissen ihrer Nutzer*innen und den entstehenden Verbundvorteilen. Unzählige Personen arbeiten weltweit an Plugins und Erweiterungen sowie Anpassungen des Systems an ihre lokalen Anforderungen.

Diese Plugins können sowohl kleinere, optische Modifikationen umfassen, als auch die Nutzung völlig neuer Aktivitäten in Moodle ermöglichen. Nicht selten halten findige Erweiterungen im Laufe der Zeit Einzug in den Moodle Core, so auch das Autoren-Tool H5P, welches zunächst nur als Plugin anbindbar war, den Spielraum für digitale Lernmodule jedoch signifikant erweiterte und nun Schritt für Schritt fest mit der Lernplattform verbunden wird.

Für den Herbst 2021 ist die Version Moodle 4.0 mit einschneidenden Veränderungen in der Navigation und Benutzeroberfläche vorgesehen. Ein weiterer Meilenstein für die Open Source Plattform Moodle, die mit Sicherheit noch viele weitere Jahrzehnte als fester Baustein des digitalen Lehrens und Lernen existieren wird.


Während die Seite moodle.org als Begegnungsstätte der internationalen Community fungiert und momentan 1883 (!) Plugins listet, bietet moodle.com einen Einblick in den kommerziellen Teilbereich des LMS. Wer noch mehr über Moodle erfahren und aktiver Bestandteil der Community werden möchte, sollte unbedingt dort vorbeischauen.


Moodle an der Bergischen Universität Wuppertal

An der Bergische Universität Wuppertal (BUW) wird Moodle seit fast 15 Jahren – seit dem Wintersemester 06/07, beginnend mit der Version 1.9 – als zentrale Lernplattform eingesetzt. Allein im Jahr 2020 beherbergte das LMS an der BUW über 14.000 Kurse – zum Vergleich, im Sommer 2013 belief sich dieser Wert noch auf rund 2500 – und verzeichnete fast 900.000 Zugriffe pro Tag.

Während im Jahr 2012 im Durchschnitt rund 260 Dozent*innen und etwa 1000 Student*innen pro Monat auf die Plattform zugriffen, nutzten in 2018 fast 7x so viele Dozent*innen und 10x so viele Student*innen die vielschichtigen Möglichkeiten des LMS in der digitalen Lehre. Im ersten Halbjahr 2021 verwendeten im Durchschnitt über 19.000 Nutzer*innen Moodle, wobei  etwa jede*r sechste Nutzer*in als Dozent*in eingeschrieben war.


Wie ein Blick auf die Benutzeroberflächen der vergangenen Jahre zeigt, hat sich nicht nur in der Funktionalität und den Nutzungszahlen einiges getan. Auch in Fragen der Ästhetik und Bedienfreundlichkeit erinnert nur noch wenig an die Anfänge des LMS an der BUW.

Mittlerweile läuft Moodle unter der Version 3.10 an der BUW und wird durch eine Vielzahl von Plugins in Funktionalität und Design an die spezifischen Bedürfnisse der Nutzergruppen angepasst und fortwährend evaluiert.

Kooperationen | Ausblick

Ohne Moodle als freie und quelloffene Software wäre der Lehrbetrieb – insbesondere in der aktuellen Situation – kaum realisierbar. Die Bergische Universität Wuppertal hat dies erkannt und ist

  • Unterzeichnerin der Opensourcelms Erklärung und unterstützt die Moodle Users Association (MUA) als Silver Sponsor, die mit über Anpassungen und Weiterentwicklungen des Source Code entscheidet.
  • Für die Bereiche Weiterentwicklung, E-Assessment, Netzwerkbildung, Lerntechnologien und Support für NRW Hochschulen ist die BUW mit der Servicestelle MOODLE.NRW mit Förderung der DH.NRW als Konsortionalpartnerin gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität Bochum engagiert.
  • Wichtige Partner in diesem Kontext bilden das Landesportal ORCA sowie das Projekt HD@DH.NRW.

Für die nahe Zukunft ist mit dem Umstieg auf Moodle 4 geplant, weitere Verbesserungen für Studierende und Lehrende an der BUW zu etablieren, über die wir fortlaufend auch hier an dieser Stelle in unserem ZIM-Blog informieren werden.

Bei all den anstehenden Entwicklungen, Modifikationen und Erweiterungen wird eines jedoch als Konstante bleiben – das unverkennbare uni-grün sowie das kleine „m“ mit Doktorhut.

Herzlichen Glückwunsch, Moodle!

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Allgemein Lehren und Lernen Moodle Open Source

Interessenvertretung für digitale Bildungsplattform Moodle

29 Hochschulen – darunter auch die Bergische Universität Wuppertal – gründeten in einer gemeinsamen Videokonferenz am 22. Juli den gemeinnützigen Verein „Moodle an Hochschulen“.

Der Verein mit Sitz in Berlin ist Ansprechpartner und Multiplikator für das Open-Source-Lernmanagementsystem Moodle im deutschen Hochschulraum. Die gemeinsame Arbeit im Verein soll den Open-Source-Gedanken, der hinter der Software Moodle steht, stärken. Open-Source bedeutet bei Software das Teilen von Quellcode, aber auch das Teilen von Erfahrungen und Werten sowie der Austausch innerhalb einer Community.


“Die deutschlandweite Koordination der Verwender*innen in Form des Vereins birgt immenses Potenzial, die Hochschulen länderübergreifend zu vernetzen und den seit Jahren bestehenden gegenseitigen Austausch der Gemeinschaft weiter zu stärken.”

Frank von Danwitz | Vertretung der Bergischen Universität Wuppertal im Verein


Moodle wird an circa 180 deutschen Hochschulen eingesetzt und steht damit über 1,5 Millionen Studierenden zur Verfügung. In der Corona-Krise konnte u. a. mithilfe von Moodle der Studienbetrieb nicht nur aufrechterhalten, sondern auch ausgebaut werden.

Auch ohne Pandemie bieten solche digitalen Plattformen viele Möglichkeiten: Studieninhalte können zeitlich und örtlich unabhängig in diversen digitalen Formaten abgerufen werden, Studierende kommunizieren untereinander und mit Lehrenden. Sie bearbeiten interaktive Lernaktivitäten, Prüfungen werden digital unterstützt.

Der Verein stärkt Vernetzung und Wissenstransfer und koordiniert Moodle-Weiterentwicklungen für den Hochschulbedarf. „Moodle an Hochschulen“ richtet Netzwerktreffen und Expert*innen-Panels aus und ermöglicht den Austausch sowie die Veröffentlichung von Best Practices und trägt damit zur digitalen Souveränität im Bildungssektor bei.

Screenshot der Gründungsmitglieder des Vereins “Moodle an Hochschulen”

Ansprechpersonen, eine Übersicht über die Gründungsmitglieder, den gewählten Vorstand sowie die Möglichkeit zum Beitritt finden Sie auf der Webseite des Vereins.

Mail: kontakt@moodle-an-hochschulen.de

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Creative Commons-FAQs

Wie ich gerade im Newsletter der Rechtsinformationsstelle im Online-Landesportal gelesen habe, wurde vor kurzem eine sehr gute, ausführliche deutschsprachige FAQ zu allen erdenklichen Fragen zu Creative Commons Lizenzen – auch und gerade unter Berücksichtigung aktueller Trends wie KI/AI oder Datenbanken – veröffentlicht. Diese FAQ ist aber keine reine Übersetzung ihres englischsprachigen Pendants, sondern ist hinsichtlich den zahlreichen Besonderheiten des deutsche und des europäische Rechts angepasst und überarbeitet worden.

Mehr Informationen zur Entstehung und zum Umfang sind auf den Seiten von irights.info zu finden, die FAQ selber steht unter der URL de.creativecommons.net/faqs/ zur Verfügung.

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Open Source Software

Lizenzfalle: Oracle VirtualBox Extension Pack

Das VirtualBox Extension Pack (nicht VirtualBox selbst) der Firma Oracle ist kein Open Source Produkt und steht nur sehr eingeschränkt für die Lehre kostenfrei zur Verfügung. Die entsprechenden Lizenzbedingungen sind unter https://www.virtualbox.org/wiki/VirtualBox_PUEL zu finden.

Oracle trackt Installationen des Extension Packs und war in der Folge bei zahlreichen Hochschulen mit Lizenzangeboten schon vorstellig. Informationen zu den Daten, die dabei übermittelt werden, sind unter http://download.virtualbox.org/virtualbox/UserManual.pdf (S. 382) zu finden.

Einen guten Überblick bietet die Universität Bonn unter https://www.hrz.uni-bonn.de/de/Nachrichten/oracle-lizenzen-episode-2-virtualbox-extension-pack an. Eine entsprechende Information ist auch in der Hausmitteilung 48/2020 der Bergischen Universität Wuppertal zu finden.