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Moodle-Hochschultreffen 2026 – zwischen bewährter Praxis und neuen Impulsen

Anfang März war es wieder so weit: Das alljährliche Hochschultreffen des Vereins Moodle an Hochschulen e.V. hat vom 2.- 4. März stattgefunden. Die Technische Hochschule Rosenheim lud 146 Teilnehmende nach Bayern ein, um in 31 Sessions über Neuerungen, Best-Practice-Modelle, E-Assessment-Ansätze und didaktische Möglichkeiten des Lern-Management-Systems zu diskutieren.

Gruppenfoto Hochschultreffen.
Moodle Hochschultreffen 2026 | Foto: Felix Huber

Auch unsere Mitarbeitenden vom Kompetenzzentrum Moodle.NRW, Jasmin vom Brocke, Frank von Danwitz und Valerie Hindenburg nahmen den weiten Weg nach Bayern auf sich, um in zwei Sessions Ergebnisse aus der Projekt- und Vereinsarbeit zu präsentieren.
Am ersten Konferenztag stellte Valerie Hindenburg gemeinsam mit ihrer Kollegin Laura Schaffeld (UDE) Sensibilisierungs- und Informationsmaterialien zur Barrierefreiheit in Moodle vor. Die Materialien sollen insbesondere Lehrende und andere kurserstellende Personen niedrigschwellig für Barrieren in Moodle sensibilisieren und Hilfestellung geben, wie sich diese vermeiden lassen. Neben dem neu entwickelten Material wurde auch auf die Checklisten des Kompetenzzentrums für Digitale Barrierefreiheit.nrw verwiesen. Diese können als Hilfestellung bei der Erstellung von Word-Dokumenten, Formularen oder PowerPoint-Präsentationen verwendet werden.

Wussten Sie schon? Auch unsere Moodle-Hilfe bietet konkret Hilfestellung zur barrierefreien Kursraumgestaltung.

Im Anschluss an den ersten Konferenztag fand die Jahreshauptversammlung des Vereins Moodle an Hochschulen statt. Zum Ausklang des ersten Tags wurde das Programm am Abend durch eine Brauerei-Führung der Brauerei Flötzinger und das Konferenz-Dinner auf Selbstzahlerbasis gerahmt. Bei diesem konnten die Gespräche der Konferenz wieder aufgenommen und auch neue Kontakte geknüpft werden.

Am zweiten Tag begleitete Jasmin vom Brocke die Session zur Vorstellung der neuen Vereins-Knowledge Base. Es handelt sich dabei um eine Wissenssammlung für Administrator*innen, Multiplikator*innen und Support-Mitarbeitende. Auf der Webseite der Knowledge-Base soll künftig das gesammelte Wissen der deutschsprachigen Moodle-Community zu finden sein. In der Session wurde unter anderem der derzeitige Stand vorgestellt, als auch über die Möglichkeiten zur Mitwirkung und der Redaktion und zum Review der Beiträge diskutiert.

Foto eines Hörsaals. Die Reihen sind mit Teilnehmenden des Hochschultreffens gefüllt. Diese Blicken entspannt nach vorne.
Foto: Felix Huber

Neben den Beiträgen der Moodle.NRW-Mitarbeitenden fanden auch Themen wie KI in Moodle, die Bereitstellung von Kurs-Templates, Plugin-Vorstellungen und Learning Analytics großen Anklang.
Zum Abschluss der Konferenz wurde der Staffelstab an die Technische Universität Dortmund weitergegeben, die im kommenden März das nächste Hochschultreffen ausrichten wird.

Wie jedes Jahr war es wieder eine fachlich-ansprechende und inspirierende Konferenz, die von der Gastfreundschaft der Rosenheimer gerahmt wurde.

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Vier Tage wach – Die MoodleMoot DACH 2025

In diesem Jahr trafen sich die Anwender*innen, Admins und Entwickler*innen zur Konferenz MoodleMoot DACH 2025 an der TH Lübeck. Mit knapp 300 Teilnehmer*innen war die Konferenz so stark besucht, dass sogar eine Warteliste zur Anmeldung erforderlich wurde. Das Team der TH Lübeck hat die Organisation hervorragend gestaltet und so einen Rahmen geschaffen, der ideale Voraussetzungen für die gemeinsame Arbeit und Austausch geschaffen hat.

Teilnehmer*innen von der Bergischen Universität Wuppertal und dem Projekt Moodle.NRW
(v.l.n.r. Jasmin vom Brocke, Frank von Danwitz, Valerie Hindenburg)

Foto: Teilnehmer*innen von der Bergischen Universität Wuppertal und dem Projekt Moodle.NRW – (v.l.n.r. Jasmin vom Brocke, Frank von Danwitz, Valerie Hindenburg)

Wie jedes Jahr widmet sich die Konferenz in den ersten beiden Tagen Entwicklungsprojekten zu neuen Ideen oder der Fehlerbeseitigung bestehender Module. Das Ziel ist es, dass am Ende der zwei Tage Lösungen erarbeitet werden, die lauffähig sind und ggf. final weiter optimiert werden können.

In den folgenden zwei Tagen stehen didaktische und Anwendungsaspekte im Vordergrund. Im Format BarCamp können zu Beginn der Tagung Ideen oder Fragestellungen vorgeschlagen werden. Für die Bergische Universität und Moodle-NRW wurde das Thema “Wieviele Moodle-Instanzen brauchen wir? Ideen für ein Moodle zum kooperativen Arbeiten in Projekten” eingebracht. Zur Dokumentation wurde die KI basierte Software Summaraizer (beta) genutzt. Das Ergebnis ist hier abrufbar.

Der Austausch und Erkenntnisgewinn ist bei dieser Veranstaltung durch das besondere Format sehr umfangreich, sodass es sich im Nachgang lohnt, die Ergebnisse auch von den Arbeitsgruppen, an denen man nicht teilnehmen konnte, nachzulesen. Für unser Moodle an der BUW haben wir ein paar Ideen aufgenommen, die wir zunächst testen und dann für alle Anwender*innen freigeben.

Im nächsten Jahr wird die MoodleMoot DACH wieder in Zürich stattfinden. Deutschland, Österreich und die Schweiz wechseln sich jedes Jahr mit der Durchführung ab. 

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Moodle-Hochschultreffen 2025 in Potsdam

Das diesjährige Moodle-Hochschultreffen fand vom 10.03. bis zum 12.03. an der Universität Potsdam statt. Moodle-Expert*innen aus den Hochschulen im gesamten Bundesgebiet (und darüber hinaus) nutzen jedes Jahr die Möglichkeit zum Austausch über das Learning-Management System Moodle. In diesem Jahr sogar mit einem neuen Teilnehmer*innen Rekord von 150+ Personen.

Gruppenfoto Teilnehmer*innen Moodle-Hochschultreffen 2025 in Potsdam - Fotograf: Ernst Kaczynski

Teilnehmer*innen des Moodle-Hochschultreffen 2025 in Potsdam –
Foto: Ernst Kaczynski (Universität Potsdam)

Im Vorfeld trafen sich bereits am Tag vor der Tagung verschiedene Arbeitsgruppen, die sonst virtuell per Videokonferenz zusammenarbeiten. Das Tagungsprogramm umfasste parallele Sessions über zwei Tage, die einen intensiven Austausch hervorbrachten. Die Bergische Universität Wuppertal war mit Beiträgen durch die Kooperationen in dem Projekt Moodle.NRW beteiligt. 

Thematisiert wurden u. a. die Muster-Barrierefreiheitserklärung. Diese steht mit einer CC-BY-Lizenz zum Download auf der Webseite von Moodle.NRW zur Verfügung, ein KI-Chatbot für Supportanfragen und das ebenso umfangreiche Thema der Interoperabilität von Inhalten und Kursen zwischen einzelnen Moodle-Instanzen und zwischen Moodle und ILIAS. Dabei wurde u.a. über mögliche Übertragungsformate wie SCORM oder H5P sowie über die Nutzung von LTI-Schnittstellen gesprochen.

Die Tagung war hervorragend organisiert und ein besonderer Dank geht an das Team Florian Fischer der Universität Potsdam. Der Austausch und Erkenntnisgewinn war sehr gut.

Weitere Bilder vom Hochschultreffen

Der Verein Moodle an Hochschulen bietet Unterstützung für die Organisation der Moodle-Hochschultreffen und arbeitet mit verschiedenen nationalen und internationalen Hochschul- und Digitalisierungsgruppierungen zusammen, darunter auch Moodle.NRW.  

Im nächsten Jahr wird das Moodle-Hochschultreffen voraussichtlich an der Technischen Hochschule Rosenheim stattfinden. Ein Schwerpunktthema könnte dann die neue Moodle-Version 5 des beliebten LMS sein.

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Moodle-Hochschultreffen in Leipzig

Es ging um generative KI und um Barrierefreiheit, um Fragensammlungen und Jupyter Notebooks, um Plugin-Prozesse, Peer Feedback und vieles mehr – was diese ganzen Themen unter einen Hut bringt, ist das Lernmanagement-System (LMS) Moodle.

Nachdem sich die Moodle-Hochschul-Community im vergangenen Jahr, nicht weit entfernt, an der Universität Paderborn getroffen hat, lud der Verein Moodle an Hochschulen die Teilnehmenden in diesem Jahr vom 12.–13.03. nach Leipzig ein, um sich über Neues und Bekanntes, über die Entwicklung und die Anwendung von Moodle insbesondere im Hochschulkontext auszutauschen und zu diskutieren. 


Und weil Moodle auch an der Bergischen Universität Wuppertal das LMS der Wahl ist, sind drei Vertreterinnen des Moodle-Teams der BUW (alle gleichzeitig Mitarbeiterinnen des Kompetenzzentrums Moodle.NRW) trotz Streikandrohung mit der Bahn angereist.

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#ELA18 – eLearning Africa Conference 2018

Auf der diesjährigen eLearning Africa Conference (Kigali, Rwanda) war die Bergische Universität Wuppertal mit einem Beitrag zu Blended Learning vertreten. Im Mittelpunkt der Präsentation stand das  Projekt “Advanced Transport Modeling” der Bauingenieure (Prof. Felix Huber) mit Unterstützung des ZIM (E-Learning/Medien-Service) in Kooperation mit der Namibian University of Science and Technology. Der hier eingebundene Film vermittelt ein paar Eindrücke von der internationalen Konferenz. Weitere Informationen zum Projekt unter http://uni-w.de/40 

Das ZIM bietet Lehrenden in allen Fakultäten der BUW Unterstützung bei der Antragstellung und Umsetzung von Projekten im Bereich der Digitalisierung von Forschung und Lehre; auch im internationalen Kontext.