Lernplattform Moodle: Datensicherung von Teilnehmerlisten, Benotungen und Dateien

Aus Gründen des Datenschutzes werden personenbezogene Daten regelmäßig von den Systemen des ZIM gelöscht.

In der Lernplattform Moodle werden deshalb exmatrikulierte Studierende und ausgeschiedene Beschäftigte jeweils zu Beginn des Folgesemesters entfernt. Alle personenbezogenen Daten wie Benotungen, Nennung in Teilnehmerlisten und Abgaben (Dateien, Hausarbeiten, Tests) stehen nach der Löschung nicht mehr zur Verfügung.

Als Dozent können Sie betroffene Daten in Ihren Kursen bis zum Ende des Semesters (Stichtage: 31. März & 30. September) sichern.

Eine Anleitung finden Sie in Moodle unter Hilfe / Datensicherung, oder nachfolgend als Link: https://moodle2.uni-wuppertal.de/course/view.php?id=10721


So schön neu… Mahara Version 16.10

Das E-Portfolio Mahara steht seit Anfang März in der neuesten Version (16.10) bereit. Es wird also Zeit ein paar Worte zur neuen Version zu schreiben – Die neue Version bietet eine bessere Anpassung an mobile Geräte und den damit verbundenen unterschiedlichen Bildschirmgrößen und das funktioniert richtig gut, das ist ein riesen Fortschritt. Das neue Design wirkt insgsamt aufgeräumter, Farben, Schriftgrößen und Schriftarten sind nun besser aufeinander abgestimmt. Das Konzept und die Abläufe der Bedienung sind gleich geblieben.

Das E-Portfolio Mahara bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Das System kann für Gruppenarbeiten, Lerntagebücher, Vorstellungsmappen und Projektseiten genutzt werden. Man kann mit Mahara ganz leicht Gruppenarbeitsräume, Diskussionsforen und Blogs anlegen, Dateien austauschen und Webseiten erstellen.

Ich nutze Mahara im Rahmen meines Seminars „Wissenschaftliches Arbeiten“, um so Studienarbeiten zu begleiten. Wer das System noch nicht kennt, oder nicht sicher ist wie man damit umgehen kann findet im Forum Hilfe (siehe Bild) und kann Workshops vom ZIM besuchen, oder in der ZIM Benutzerberatung einmal nachfragen.


t-shirt of the day

 

Bei der Einrichtung einer Diashow mit Bildern in einer TYPO3-Umgebung fiel auf, dass es auf der einen Seite funktioiniert, auf der anderen nicht.

Das Problem bestand darin, dass die Datenquelle der einen Seite im Dateipfad der eingebundenen Bilder einen Umlaut enthielt. Daraufhin stieg rgsmoothgallery von 2011 aus. Zeit für’n Update …


uni-w.de – Der URL Verkürzer der Uni Wuppertal

Bisweilen stolpert man ja auf Plakaten in der Uni, im Netz oder in den Hausmitteilungen über den Adressen wie http://uni-w.de/bf, welche in einer Art Kurzform auf eine Seite der Universität Wuppertal oder einer ihrer Fakultäten, Einrichtungen oder Angebote verweist.

Nun stellt sich direkt die Frage: Wie komme ich denn an eine solche Adresse? Kann ich auch für meine Adresse eine solche Kurz-Version bekommen? Die Antwort ist denkbar einfach: Natürlich!

Das ZIM bietet den Service seit ca. April 2016 an und er ist über unsere Webseite (nur aus dem Uni-Netz) zugänglich. Einfach Adresse eingeben, auf „kürzen“ klicken und schon wird die Kurz-Version angezeigt. Diese kann nun einfach kopiert und verwendet werden. Die Kurz-Version ist permanent, der Link läuft also nicht ab und kann direkt verwendet werden. Eine kleine Einschränkung gibt es allerdings: Wir kürzen nur Adressen aus dem Namensraum der Universität. Das bedeutet, nur Adressen, welche auf ein Ziel innerhalb der Uni verweisen, werden verarbeitet.

Wo der Dienst zu finden ist? Na hier: http://uni-w.de/1

Ein Wort zum Datenschutz:
Externe Serviceanbieter, wie goo.gl, bit.ly etc., verwenden natürlich auch gerne die Daten, die mit einer solchen Kürz- und Klick-Dienstleistung verursacht werden, weiter. Das passiert bei unserem Service selbstverständlich nicht, alle Daten bleiben im Haus, sind auf unseren Server gespeichert und werden anonymisiert.

Welche Daten sind das?
Das sind die Ziel-Adresse, die Kurz-Version, Datum der Erstellung, anonymisierte IP des Erstellers (Hostanteil wird sofort entfernt) und die Anzahl der Klicks auf die Kurz-URL.


Heute schon g“etherpad“et?

Die Moodle-Nutzer und Kurs-Admins unter den Blog-Lesern werden das Tool sicher schon kennen, aber ansonsten ist das derzeit ein eher unbekannterer Service des ZIM: Etherpad! Zu unrecht, wie ich finde, daher widme ich ihm hier ein paar Zeilen 😉

Etherpad ist ein webbasiertes Editorprogramm, welches einer Gruppe von Personen das gemeinsame Arbeiten an einem Textdokument in Echtzeit ermöglicht. Echtzeit bedeutet in diesem Kontext, dass Bearbeitungen am Text durch die gesamten Gruppe unmittelbar nachvollzogen werden. Die Einträge verschiedener Anwender werden durch verschiedene Farben gekennzeichnet – so ist jederzeit klar wer an welcher Stelle im Dokument arbeitet.

Wie schon erwähnt, lässt sich Etherpad als Aktivität in jeden Moodle Kurs hinzufügen, wie das geht, beschreiben wir recht anschaulich in Moodle selber. Aber, und darum soll es ja hier gehen, man muss nicht Moodle nutzen, um Etherpad zu nutzen. Unter der Adresse:

etherpad.uni-wuppertal.de

kann man sich ein neues Pad einrichten. Einfach ein neues Pad mit zufälligem Namen erstellen lassen oder aber auch einen eigenen Namen vergeben und los geht es. Sie können den Link dann an Kolleginnen und Kollegen senden, Ihren Kommilitoninnen oder Kommilitonen oder auch externen Forschungspartnern zukommen lassen. Denn: Jede/-r, der Kenntnis über die Webadresse des Etherpad-Dokumentes hat, kann darauf zugreifen und das Dokument bearbeiten.

Aus diesem Grund ist aber auch dringend folgendes zu beachten: Geben Sie über Etherpad keine vertraulichen Informationen bekannt. Weisen Sie auch Ihre Nutzer/-innen darauf hin.

Eine Beschreibung der Funktionen innerhalb von Etherpad finden Sie in dem schon erwähnten Moodle-Kurs etwas weiter unten auf der Seite. Diese Angaben zur gelten selbstverständlich auch, wenn Sie Etherpad nicht innerhalb Moodles nutzen.

Die Pads werden übrigens nach 180 Tagen automatisch gelöscht. Wollen Sie also ihr Pad sichern oder zu einem anderen Zeitpunkt weiter bearbeiten, so exportieren Sie es rechtzeitig. Über die Import-/Export-Schnittstelle von Etherpad lassen sich viele Formate generieren bzw. wieder einlesen. Zur Weiterverwendung in Etherpad selbst verwenden Sie idealerweise das Format „Etherpad“, alternativ stehen Ihnen aber auch Word, PDF oder ODF zur Verfügung.

Ansicht des Export/Import Dialogs in Etherpad


Moodle-Plugin: Bericht zur Nutzung von Lizenzen

Möchte sich ein Moodle-Admin anzeigen lassen, welcher Lizenz wieviele Dateien zugeordnet sind, bot bisher lediglich die Kommandozeile diese Möglichkeit. Nach kurzer Einarbeitung wie Plugins, und vor allem Berichte, in Moodle erstellt werden, gibt es für diese Aufgabe nun ein Plugin.

Beispiel der Ausgabe

 

Zum Projekt

https://git.uni-wuppertal.de/zim-web/moodle-report-liuo/tree/master


Safer Internet Day 2017

Heute, am 07.02.2017, ist der „Safer Internet Day 2017“, an dem die Initiative der Europäischen Kommission unter dem Motto „Be the change: unite for a better internet“ weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit aufruft.

Der deutsche Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf dem Thema „(Cyber)Mobbing„, welches schon im Jahr 2009 Thema war und sicherlich nichts an Aktualität eingebüßt hat. Die Inititiative klicksafe hält dazu eine aktualisierte Version des Unterrichtsmoduls „Was tun bei Cyber-Mobbing?“ auf ihren Webseiten zum Abruf bereit.

Wir nehmen dies zum Anlass, in loser Folge in der Woche bis zum 14.02.2017 über unsere Social-Mediakanäle Twitter und Facebook auf Artikel, Netzfundstücke und andere Initiativen rund um das Kernthema aufmerksam zu machen.

SID 2017 - safer internet day


Video-Training in der Lehre einsetzen

In unserer Aktuelles Meldung vom 19.01.2017 haben wir bereits auf das neue und erweiterte Angebot zum Lernen und Lehren mit Video aufmerksam gemacht.

Gemeinsam mit der Universitätsbibliothek bietet das ZIM den Zugang für das Video-Lernportal lynda.com an. Dort können Studierende, Lehrende und Mitarbeiter/-innen eine Vielzahl von Video-Trainings zu Softwareanwendungen, Business Skills und Kreativtechniken zur Weiterbildung nutzen.“  [link]

Die Video-Trainings lassen sich sehr gut mit Lehrveranstaltungen verknüpfen und können z.B. für Vertiefungen oder zur Vorbereitung eingesetzt werden. Man kann eigene Abspiellisten erstellen und diese mit anderen teilen, z.B. diese zum Lernen & Lehren:
https://www.lynda.com/SharedPlaylist/1a3682e0ebcf4e7f8911221333e652c2?org=uni-wuppertal.de

Zu einer „Playlist“ können einzelne Videos oder auch komplette (Video-) Kurse hinzugefügt werden. Sie können die Links zu einzelnen Videoeinheiten auch in der Lernplattform Moodle anlegen und so die Inhalte in Ihren Kursen nutzen. Zum Beispiel kann aus dem Kurs „Mathematik-Grundlagen für Programmierer“ das Video „Umwandlung einer Dezimalzahl in eine Dualzahl“ ausgewählt werden und zur Vorbereitung für Ihren Kurs genutzt werden. Die einzelnen Videos sind i.d.R. kurz, in diesem Beispiel ca. 2 Minuten. Sie können aufbauend zu den Videos Übungsaufgaben stellen und dann in Ihrer Veranstaltung mit den Studierenden die Aufgaben besprechen – diese Methode wird als flipped, bzw. inverted classroom Model bezeichnet. Aber dazu mehr an anderer Stelle. Ein weiterer Vorteil ist, dass zu den meisten Videos ein Transkript vorliegt (siehe Abbildung unten). Die Videos können daher anhand des Textes durchsucht werden und exakt an der Stelle gestartet werden, wo ein Suchbegriff gefunden wurde. Faszinierend. Und wirklich sinnvoll, Videos sind jetzt durchsuchbar wie ein digitales Buch. Das steigert die Nutzbarkeit.

Bild: Ausschnitt aus dem Video-Training „Mathematik-Grundlagen für Programmierer“

 

Eine weitere Funktion ist das Notizbuch (siehe oben in der Abbildung). Auch das Notizbuch ermöglicht eine automatische Verknüpfung mit dem Abspielzeitpunkt im Video. Ich kann eigene Anmerkungen in das Notizbuch schreiben und es ist automatisch mit der Abspielposition verknüpft. Lernen mit Videos erreicht somit eine neue Qualität.

Sie können auf eine Vielzahl von professionell produzierten Videos zugreifen. Die Video-Bibliothek umfasst tausende Titel in deutscher und englischer Sprache. Der Video-Player erlaubt es die Abspielgeschwindigkeit schneller oder langsamer einzustellen.

Das Abonnement läuft zunächst bis Ende Dezember. Wenn Sie Rückfragen zur Nutzung und Einbindung der Video-Trainings in Ihre Lehrveranstaltungen haben, dann freuen wir uns über Ihren Anruf, E-Mail oder Besuch. Die Themen Lernen mit Video, Blended Learning, Inverted Classroom, Digitalisierung, E-Learning sind in diesem Jahr die Top-Themen.

Hier zum Abschluss noch einmal der Link zum Video-Lernportal: https://www.lynda.com

 

 


Wenn Web-Leute Hardware bestellen …

Verpackung einer SSD Festplatte

Verpackung einer SSD Festplatte

Verpackung eines Festplattengehäuses einer SSD M.2 NGFF

Verpackung eines Festplattengehäuses einer SSD M.2 NGFF

 

Der Mitarbeiter, der grade mit Hilfe von Vagrant die Inhalte des Webserver auf seinem lokalen System testweise updatet und überprüft, litt sehr darunter, dass die Virtuelle Maschine mit MySQL-Datenbank und sämtlichen Dateien nicht mehr in den Arbeitsspeicher passten. Eigentlich passten die Dateien gar nicht mehr auf das lokale System.

Eine Erweiterung des 32GB-Arbeitsspeicher ging jetzt aufgrund von voll besetzten RAM-Slots nicht mehr, aber an den lokalen Festplatten läßt sich ja noch was drehen …

Also – neue Platte muss her: 500 GB SSD – soll ja zeitgemäß schnell sein.

Ich mach den Webshop des Vertragspartners auf, Festplatten – SSD – intern – oh, das Angebot erscheint mir günstig: Kaufen!

Die 7 Gramm Datenspeicher kamen in einem recht großen Karton, den ich natürlich nach Quittierung des Empfang begierig aufriss!

Was ist denn das? Wo passt den so etwas???

Zu dem M.2 NGFFsteht bei Wikipedia jetzt irgendwas mit PCIe – also: Adapter im nächsten Computerladen für PCIe gekauft, denn natürlich war auf dem Mainboard des Desktop-Rechners kein M.2-Slot vorhanden. Eingesteckt – das BIOS meldet: nichts gefunden. Das V-NAND SSD 850 EVO M.2 hat ja auch 2 Kerben! M.2 mit 2 Kerben werden wie eine Festplatte angesprochen und nicht mit kürzeren Latenzzeiten über PCI. Die mit einer Kerbe sind auch mal schlanke 100€ teurer.

Achja, eine seit 4 Jahren auf 1,3 GB gewachsene Datenbank-Datei ist nach der Bereinigung alter Log-Einträge, Verwerfen alter Content-Elementen, und Löschen als gelöscht geflaggter Datensätze nur noch 170 MB groß. Und die TYPO3-Instanz ist nachher TemplaVoila-frei, auf Fluid umgestellt und fast schon bereit für das Update auf 7.6 mit allen eingepflegten Inhalten.

Zu diesem Prozedere veröffentliche ich wieder etwas, wenn alle Instanzen erfolgreich automatisiert migriert und überprüft worden sind.

Und bei der nächsten „SATA SSD“-Bestellung frage ich jemanden, der sich damit auskennt.


Follow us or like us – ZIM goes Twitter & Facebook

    

Wir sind jetzt auf zwei der gängigsten Social – Media Kanäle zu finden – Facebook und Twitter. Die Liste anderer Plattformen wie Instagram, Snapchat, Pinterest u. Co. ist lang. Wir haben uns bewusst für Twitter und Facebook entschieden, in der Erwartung, so am besten die Zielgruppe der Studierenden zu erreichen. Aber sicher sind die dort veröffentlichten Infos auch für andere Personengruppen an der BUW interessant.

Was machen wir auf Facebook und Twitter und warum? Wir bringen News und Infos zu unseren Diensten und Veranstaltungen unter die Leute. Und das aktuell und in einem zeitgemäßen Rahmen. Die Zielgruppe der Studierenden zu erreichen erscheint uns erfolgreicher, wenn wir mehr Kanäle nutzen, als Neuigkeiten nur allein auf der Homepage des ZIM zu veröffentlichen. Schnell werden sie da von neuen Meldungen abgelöst und verschwinden im Archiv. Plakate und Flyer sind eine gute Sache, aber je nach Anlass landen sie schnell im Papierkorb oder gehen im Dschungel anderer Veranstaltungen unter. Daher ist uns die Entscheidung für Facebook und Twitter nicht schwer gefallen. Wir freuen uns auf noch ein wenig mehr Nähe zu unseren Kunden und auf frischen Wind in der bereits ziemlich gut klimatisierten Rechnerlandschaft des ZIM.

 

Linda Springorum & Christian Nölle