Workshop: Lehren mit digitalen Medien – Erfahrungsaustausch

Der Workshop bietet die Möglichkeit sich mit anderen Lehrenden über individuelle Konzepte, Ideen und Fragen zu Blended Learning, E-Learning und E-Portfolio-Systemen usw. auszutauschen. Sie bekommen einen Einblick, wie andere Lehrende ihre Präsenzlehre mit digitalen Technologien anreichern. Ihre Lehrveranstaltungen können aus den „Lessons Learned“ profitieren und didaktische Entscheidungen bei der Verwendung digitaler Medien in Präsenz- oder Blended Learning Veranstaltungen erleichtern.

Themen:
  • 09:00 – 09:05 Uhr – Willkommen
  • 09:05 – 09:35 Uhr – Linguistik in Zeiten der Zombie-Apokalypse – Claudia Enzweiler, Anglistik  (Gamification, ARSnova)
  • 09:35 – 10:05 Uhr – Schreibwerkstatt als Blendend Learning Szenario –  PD. Dr. Thomas Wagner, Theologie (Blended Learning, Video/Moodle)
  • 10:05 – 10:35 Uhr – Gruppenarbeiten in der Mathematik – Dr. Thomas Pawlaschyk (Gamification, Moodle)

 – PAUSE –

  • 10:45 – 11:15 Uhr – Virtuelle Realität in Lehrveranstaltungen – Thomas Klemmer, Bauingenieurwesen (Virtuelle Realität)
  • 11:15 – 11:45 Uhr – Abschlussverfolgung in Moodle – Frank von Danwitz, ZIM (Learning Analytics, Moodle)
  • 11:45 – 11:55 Uhr – Weiterentwicklung Moodle – Sebastian Sennewald, ZIM (Entwicklung, Moodle)
  • 11:55 – 12:05 Uhr – Abschluss
01. März 2018
Campus Grifflenberg
Raum: T.09.01
Beginn 9:00 Uhr

 

Online-Anmeldung unter: http://uni-w.de/uo

 


Meltdown & Spectre

Diese zwei Namen bestimmen derzeit die Techwelt, denn alle gängigen Betriebsysteme und CPUs sind betroffen. Alle Desktop-PCs, Laptops, Tables, Smartphone und sonstige Geräte lassen sich durch Verwendung dieser Angriffsmuster auslesen. Da es sich nicht um Schadsoftware handelt, können Ihnen Virenschutz-Programme leider nicht helfen.

  • Wir empfehlen Ihnen unverzüglich die Installation sämtlicher Sicherheits-Updates der Betriebssysteme Ihrer Geräte!
  • Zudem ist es erforderlich sämtliche Firmware zu aktualisieren. Informationen dazu erhalten Sie bei den jeweiligen Herstellern.

Eine gute FAQ zum Thema: https://www.heise.de/newsticker/meldung/FAQ-zu-Meltdown-und-Spectre


Praxisleitfaden zum Recht bei E-Learning

Im Auftrag des Multimedia Kontor Hamburg haben sich der Rechtsanwalt Dr. Till Kreutzer und Tom Hirche mit den Rechtsfragen zur Digitalisierung in der Lehre auseinander gesetzt und einen Leitfaden für die alltägliche Praxis in der Lehre erstellt. Man kann den Leitfaden hier kostenlos laden: Leitfaden_Rechtsfragen_Digitalisierung_in_der_Lehre_2017.pdf

Der Text erklärt in verständlicher Form die rechtlichen Grundlagen, die bei der Erstellung und Verwendung von E-Learning sowie Open Educational Ressources (OER) relevant sind. Sehr schön sind die immer wieder auf die Praxis bezogenen Beispiele.

Abb.: Screenshot aus dem Praxisleitfaden

Informieren Sie sich mit diesem Text zu den verschiedenen Lizenzformen, wie z.B. Creative Commens und erfahren Sie mehr über die Besonderheiten im deutschen Urheberrecht. Das Urheberrechts-Wissenschafts-Gesetz (UrhWissG) vom 01. September 2017 tritt ab Anfang März 2018 zunächst für fünf Jahre in Kraft und beinhaltet einige grundlegende Reformen. Die Lektüre des Leitfadens ist sehr zu empfehlen.


Update: Interaktive Videos für Master Modul

Im Rahmen unserer Kooperation mit Namibian University of Science and Technology (NUST) arbeiten wir zur Zeit mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Mombela und Herrn Shifugula an der Einbindung interaktiver Elemente in die bereits erstellten Video-Lectures zum Thema „Advanced Transport Modeling“. Internationale Experten der Verkehrsplanung von verschiedenen Universitäten und Firmen haben hierfür Unterrichtseinheiten erstellt und im ZIM Aufnahmestudio als Video-Lecture aufzeichnen lassen.

Die Lehrveranstaltungen für das Modul im Masterstudiengang „Civil and Environmental Engineering“ sind als Veranstaltungen im Blended Learning Format konzipiert. Die interaktiven Videos enthalten Testfragen, weiterführende Links und Arbeitsmaterialien für die Face to Face Lehrveranstaltungen vor Ort. Tutoren betreuen den gesamten Seminarablauf und die Experten werden mittels Videokonferenz zugeschaltet. Die Lehrveranstaltung ist auch für den Einsatz an der BUW vorgesehen.

Foto: ZIM

v.l.n.r. Christian Nölle, Alain Keller, Prof. Dr. Felix Huber, Travolta Shifugula, Francis Mombela, Frank von Danwitz – Foto: Florian Siegmund

Durch dieses Konzept ist es möglich, ein Lehrangebot auf internationalem Niveau anzubieten. Davon profitieren Studierende in Wuppertal und Windhoek, später auch weiteren Universitäten. Der Austausch der Studierenden und Mitarbeiter unterstützt den nachhaltigen Aufbau einer Blended Learning Veranstaltungsreihe. Das ZIM begleitet die Kooperation, die von Prof. Huber (Dekan der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen) etabliert wurde und mit Hilfe von Drittmittelförderungen weiter entwickelt wird. Die Lehrveranstaltungen werden 2018 an der NUST eingebunden. In der Presse hierzu: http://www.wz.de

 

 


Persönliche Wikis als neuer Dienst des ZIM

Ihr Persönliches Wiki

Das ZIM betreibt nun für die Angehörigen der Bergischen Universität einen Dienst zum Erstellen eines persönlichen Wikis.

Alle Angehörigen der Bergischen Universität haben die Möglichkeit ein persönlichen Wiki zu beantragen. Das Formular zur Anmeldung finden Sie hier.

Ein Wiki ist eine Webseite, deren Inhalte von den Besuchern nicht nur gelesen, sondern auch direkt im Webbrowser geändert werden können. Das Ziel ist häufig, Erfahrungen und Wissen gemeinschaftlich zu sammeln und in für die Zielgruppe verständlicher Form zu dokumentieren. Die Autoren erarbeiten hierzu Texte, die ggf. durch Fotos oder andere Medien ergänzt werden.

Die hier verwendete Software Dokuwiki ist ein standardkonformes, einfach zu benutzendes Wiki und zielt hauptsächlich auf die Erstellung von Dokumentationen aller Art ab. Viele Menschen nutzen Wikis als Wissensmanagementsystem.


Ergebnisse unserer Nutzerbefragung: Welche Angebote des ZIM kennen und nutzen Sie?

Wir haben im Mai 2017 alle unsere Nutzerinnen und Nutzer aufgerufen, per Online-Umfrage ihre Meinung zu unseren Angeboten zu sagen.

Wir wollen die von uns angebotenen Dienste und die Servicequalität evaluieren und verbessern. Unser Ziel ist, die IT-Infrastruktur der Universität möglichst an ihre Bedürfnisse in Studium und Lehre anzupassen.

Insgesamt haben 377 Personen an der Umfrage teilgenommen.

 


 

Auf unsere Frage nach der generellen Zufriedenheit mit dem ZIM haben 84% geantwortet, dass sie sehr oder eher zufrieden sind. VIELEN DANK dafür!

Im Detail hat uns interessiert, wie bekannt Ihnen unsere Dienste sind und wie stark diese genutzt werden:

Die 8 bekanntesten Dienste ergeben einen Mittelwert von 83,42%, womit wir für diese Spitzengruppe sehr zufrieden sein können. Bei den weiteren 13 angefragten Diensten erkennen wir, welche wir noch stärker bewerben und bekannt machen müssen.

 


 

Wir haben Sie ebenfalls um Ihre Bewertung gebeten, wie zufrieden Sie mit unseren Diensten sind und Ihre Antworten auf einer Vergleichsskala von 1 bis 4 eingetragen:

 


 

Schließlich haben wir Ihnen Eigenschaften genannt und Sie gefragt, ob Sie diese mit dem ZIM verbinden:

So zufrieden wir mit den 5 erstrangigen Ergebnissen und Ihrer Beurteilung unserer Kompetenz, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Erreichbarkeit und Zuverlässigkeit sein können, müssen wir uns doch der Frage stellen, ob wir von Ihnen nicht auch als sicherheitsbewusste, innovative und umweltbewusste Einrichtung wahrgenommen werden wollen und wie wir dies erreichen können.


 

Unsere Frage nach dem Schutzgrad, den Sie mit dem ZIM verbinden, in der Formulierung „In den Medien liest man immer wieder von Risiken in der IT, z. B. durch Hacker oder Schadsoftware. Wie gut fühlen Sie sich durch das ZIM geschützt?„, haben Sie uns mit fast 70% als gut oder sehr gut beantwortet. Auch in diesem wichtigen Feld für eine IT-Einrichtung ist noch Luft nach oben und wir werden gemeinsam mit Ihnen und Ihren Erfahrungen daran arbeiten.


 

In der offenen Rubrik „Wünsche, Anregungen oder Kritik“ haben Sie uns 83 Antworten geliefert, die wir uns alle ansehen und auf ihre Relevanz für die Nutzermehrheit und ihre Machbarkeit überprüfen werden.

Nachfolgend finden Sie eine kleine subjektive Auswahl:

–Ich glaube, Sie leisten gute Arbeit, aber man kennt Sie und Ihre Angebote leider zu wenig.

Die Dienste des ZIM würden besser funktionieren wenn die Lehrenden diese richtig nutzen würden und nicht auf dem Stand von 1970 bleiben. So hilft die Stundenplan App nicht weil die Kurse nicht richtig eingetragen werden(von den Profs.) Und Moodle wirkt wie eine reine PDF-Schleuder.

Besser über das Angebot informieren. Grundsätzlich höflicher auftreten (gilt aber für sämtliche Menschen die an der Universität „arbeiten“).

SUPER LADEN alles in allem

So umgänglich, gut gelaunt und freundlich bleiben!

Ein stabileres WLAN, sonst alles perfekt :).

Bei der Campus App muss man sich jedes Mal anmelden um seinen Stundenplan sehen zu können und dass ist zeitaufwendig und lästig

Ich schätze, dass sehr gut ausgebildete und sicherheitsbewusste Kolleginnen und Kollegen im ZIM arbeiten. Manchmal wäre es wünschenswert, wenn es Jemand gäbe, der/die die technischen Infos auch „kundengerecht“ übersetzt, damit ich verstehe, wie ich (z.B. Sciebo) effektiv nutzen kann. Nochmal nachzufragen, davor scheut man sich schon mal. Auch wenn es nicht problematisch wäre. So eine Art „Produktmanager ZIM“.


 

Soweit die diesjährigen Ergebnisse unserer Nutzerbefragung.

Auf Ihre Kommentare bin ich gespannt und stehe für Diskussionen zur Verfügung.

Nochmals DANKE für Ihre Teilnahme.

Dieter Huth (ZIM-Leiter)


Virtuelle Realität – Impulse für neue Lernprojekte

Die Themen „Augmented“ und „Virtual Reality“ bekommen für die Lehre eine immer stärkere Bedeutung. Durch die Entwicklung neuer Geräte und Anwendungen ist eine große Dynamik in diesen Bereichen eingetreten. Der Horizon Report (https://www.mmkh.de/fileadmin/dokumente/Publikationen/2016-nmc-horizon-report-he-DE.pdf) sieht in der Virtual-/Augemented Reality eine lehr-/lerntechnologische Entwicklung, die in zwei bis drei Jahren vermehrt in der Hochschullehre Einzug finden wird.

Bild 1: Screenshot Virtual Reality – SVL Projekt

Weiterlesen Virtuelle Realität – Impulse für neue Lernprojekte


Erfahrungen mit ARSnova – Live Feedback

Im letzten Semester haben bereits einige Lehrende das Abstimmungssystem ARSnova in ihren Lehrveranstaltungen eingesetzt. Dabei konnten wir im ZIM von technischer Seite genug Erfahrungen sammeln, um Online-Abstimmungen auch in unserem größten Hörsaal mit über 700 Personen zu realisieren.

Hörsaal 33

Der erste Test schlug zunächst fehl, d.h. das System konnte nicht mehr als 160 Teilnehmer/-innen verarbeiten. Durch eine Umstellung im System konnte dies jedoch entsprechend angepasst werden, so dass der zweite Test dann das erwünschte Ergebnis lieferte und somit auch in unserem größten Hörsaal die Nutzung problemlos möglich ist. Danke noch mal an alle beteiligten Lehrenden und Studierenden.

Für Lehrende ist die Bewertung, wie das ARSnova Abstimmungssystem bei den Studierenden wahrgenommen wurde besonders interessant. Eine sehr erfreuliche Rückmeldung haben wir von Frau PD Dr. Meyer (Germanistik) bekommen. Sie hatte in mehreren Veranstaltungen das ARSnova als interaktives Präsentations- und Abstimmungssystem genutzt. Auf den Evaluationsbögen der Veranstaltungen kommentierten die Studierenden unaufgefordert die Nutzung von dem Abstimmungssystem in diesen Veranstaltungen als besonders positiv. Die Kommentare waren vielfältig und aufschlussreich. Hier ein Beispiel:

Eine weitere Besonderheit ist, dass es sich dabei nicht Veranstaltungen mit hunderten von Studierenden gehandelt hat, sondern eher einer normalen Seminargröße. Das bedeutet, nicht nur Veranstaltungen mit vielen Studierenden, wie z.B. Vorlesungen können von der Nutzung des Abstimmungssystems profitieren, sondern der Einsatz ist auch bei kleineren Veranstaltungen sinnvoll. Die Studierenden können aktiviert werden und prüfen, ob Sie den Inhalt verstanden haben.

Im Rahmen unserer E-Zirkel Veranstaltungsreihe möchten wir Lehrende einladen, die zu ARSnova weitere Informationen erhalten möchten. Frau PD Dr. Meyer stellt in einem kurzen Vortrag ihr Lehrszenario vor und berichtet von ihren Erfahrungen. Darüber hinaus informieren wir in dieser Veranstaltung über weitere Themen, z.B. über einen innovativen Visualizer, Erfahrungen mit E-Klausuren, einen Lehrveranstaltungsplaner und über die riesige Lernvideo-Bibliothek Lynda. – weitere Informationen und Anmeldung siehe: 17.05.2017 – E-Zirkel – E-Learning: Anwendungen und Erfahrungen.


Online-Podium zum Thema „Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter“

Am Dienstag, den 25.April um 14 Uhr bietet das Hochschulforum Digitalisierung und e-teaching.org ein Online-Event. Es wird ein neues Peer-to-Peer Beratungsprogramm vorgestellt, in dem jährlich sechs ausgewählte Hochschulen durch externe Expertinnen und Experten unterstützt werden, digitales Lehren und Lernen in ihrer Hochschulstrategie zu verankern. Im Rahmen einer Online-Podiumsdiskussion werden weitere Gäste zu Wort kommen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Link zur Teilnahme erhalten Sie auf der Event-Webseite:
http://bit.ly/strategiepodium.

Der Log-in ist am Dienstag ab 13:45 Uhr möglich, bitte loggen Sie sich als „Gast“ ein.


So schön neu… Mahara Version 16.10

Das E-Portfolio Mahara steht seit Anfang März in der neuesten Version (16.10) bereit. Es wird also Zeit ein paar Worte zur neuen Version zu schreiben – Die neue Version bietet eine bessere Anpassung an mobile Geräte und den damit verbundenen unterschiedlichen Bildschirmgrößen und das funktioniert richtig gut, das ist ein riesen Fortschritt. Das neue Design wirkt insgsamt aufgeräumter, Farben, Schriftgrößen und Schriftarten sind nun besser aufeinander abgestimmt. Das Konzept und die Abläufe der Bedienung sind gleich geblieben.

Das E-Portfolio Mahara bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Das System kann für Gruppenarbeiten, Lerntagebücher, Vorstellungsmappen und Projektseiten genutzt werden. Man kann mit Mahara ganz leicht Gruppenarbeitsräume, Diskussionsforen und Blogs anlegen, Dateien austauschen und Webseiten erstellen.

Ich nutze Mahara im Rahmen meines Seminars „Wissenschaftliches Arbeiten“, um so Studienarbeiten zu begleiten. Wer das System noch nicht kennt, oder nicht sicher ist wie man damit umgehen kann findet im Forum Hilfe (siehe Bild) und kann Workshops vom ZIM besuchen, oder in der ZIM Benutzerberatung einmal nachfragen.