Persönliche Wikis als neuer Dienst des ZIM

Ihr Persönliches Wiki

Das ZIM betreibt nun für die Angehörigen der Bergischen Universität einen Dienst zum Erstellen eines persönlichen Wikis.

Alle Angehörigen der Bergischen Universität haben die Möglichkeit ein persönlichen Wiki zu beantragen. Das Formular zur Anmeldung finden Sie hier.

Ein Wiki ist eine Webseite, deren Inhalte von den Besuchern nicht nur gelesen, sondern auch direkt im Webbrowser geändert werden können. Das Ziel ist häufig, Erfahrungen und Wissen gemeinschaftlich zu sammeln und in für die Zielgruppe verständlicher Form zu dokumentieren. Die Autoren erarbeiten hierzu Texte, die ggf. durch Fotos oder andere Medien ergänzt werden.

Die hier verwendete Software Dokuwiki ist ein standardkonformes, einfach zu benutzendes Wiki und zielt hauptsächlich auf die Erstellung von Dokumentationen aller Art ab. Viele Menschen nutzen Wikis als Wissensmanagementsystem.


ZIM20: Erfolgreich, erfolgreicher, Internetcafe!

Bemerkung: Unter der Kategorie „ZIM20“ veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Dinge, die uns in der Universitäts-IT vor zwanzig Jahren bewegt haben.

Damals wurden 22 PCs im Eingangsbereich der Bibliothek untergebracht – und die Kollegen planten bereits den Ausbau im Bereich der Cafeteria sowie an der Pauluskirchstrasse.

Die Rechner in der Bibliothek, heute mit „leicht“ veränderter Hardware, stehen dort noch immer und erfreuen sich – wie in der ursprünglichen Meldung bereits zu erkennen – größter Beliebtheit. Und das trotz der heutigen Gerätevielfalt bei den Studierenden und den Möglichkeiten des mobilen Internets.
Was aus den Rechner an der Pauluskirchstrasse wurde, kann ich nicht sagen, allerdings wurde die Erweiterung in der Cafeteria erst in 2016 aus Raummangel außer Betrieb genommen. Interessanterweise ist die grundlegende technische Herangehensweise tatsächlich über all die Jahre ähnlich geblieben. Die Softwareausstattung der Geräte ist allerdings nicht nur aktualisiert, sondern auch deutlich erweitert worden. So stellen die heutigen Internetcafé-Rechner vollständige Arbeitsstationen dar, an denen neben Office-Anwendungen auch wissenschaftliche Software wie SPSS, Matlab/Simulink oder Maple genutzt werden kann.

Weitere aktuelle Informationen zu unserem Dienst „Internetcafe“ sind selbstverständlich auf der ZIM Seite zu finden: http://www.zim.uni-wuppertal.de/dienste/benutzerarbeitsplaetze/internetcafe.html

Nun aber viel Vergnügen bei der Lektüre:

Aus "Information des HRZ", Nr. 12 vom 26. Juni 1997

Erfolgreich, erfolgreicher, Internetcafe!

Viele werden bemerkt haben, das seit dem 5. März im Vorraum der Bibliothek eine Reihe PCs des HRZ stehen, die den ganzen Tag von Studenten umlagert sind.

Insgesamt wurden in den Räumen der Bibliothek 22 PCs aufgestellt. Mit der Inbetriebnahme der Glasfaserverbindung zur Pauluskirchstrase werden auch dort einige PCs aufgestellt werden.

Die nächste Ausbaustufe wird mit dem Umbau der Mensa erreicht werden: Im hinteren Teil der Cafeteria wird eigens ein Raum abgetrennt und dort Platz für weitere PC’s geschaffen. Dieser Raum wird dann zurecht den Namen „`Internetcafe“‚ tragen.

Bei diesem Internetcafe handelt es sich um einen Internetzugang exklusiv für Studenten. Die Zugang erfolgt über Matrikelnummer und Geburtsdatum, so dass kein Antrag gestellt werden mus, sondern jeder Student mit seinem Studentenausweis einen Internetzugang und eine eigene E-Mail-Adresse erhält!

Der Erfolg war nun größer als erwartet, Skeptiker wurden klar vom Gegenteil überzeugt: Sämtliche PC’s waren 10 Minuten nach der ersten Inbetriebnahme besetzt. Wenn die Bibliothek morgens um 8 Uhr öffnet, sind die PC’s wenige Minuten später besetzt, erst in der Zeit nach 18 Uhr wird es ab und zu etwas leerer. Sieht man sich eine Kurve der aktiven PC’s über den Tag an, so zeigt diese im Tagesverlauf keine Einbrüche.

Inzwischen nutzen etwa 3100 Studenten diese Einrichtung, gemessen an theoretisch 17500 Studenten schon ein ganz guter Wert – die Tendenz ist weiterhin steigend.

Fazit: Der Erfolg dieser Masnahme zeigt, dass das Angebot an studentischen Zugangsmöglichkeiten zum Internet viel zu gering war und immer noch ist. Ich denke, das heute zu einem Diplom auch gehört, das Medium Internet zu kennen und effektiv nutzen zu können. So sind studentische Zugangsmöglichkeiten zum Internet, sei es über diese PC’s, über Telefonzugänge von heimischen PC, über Rechnerpools im Rechenzentrum und in den Fachbereichen ein immer wichtiger werdender Teil der Ausbildung.

(Wer behauptet, an diesen Terminals werde nur gespielt, sei darauf hingewiesen, das die Internet-Aktivitäten der Wissenschaftler auch nicht so viel anders aussehen, und dass das ganze Internet – auch seine „`seriöseren Dienste“‚ wie E-Mail – letztlich aus einer Art Spieltrieb entstanden sind…)

Bei den Arbeitsplätzen handelt es sich um billige PC-Hardware von der Stange:

  • PCI-Board mit Prozessor AMD K5-100 (Pentium-kompatibel) und 32MB RAM.
  • S3-Grafikkarte mit 2 MB
  • Netzwerkkarte
  • 17 Monitor (1024×768 bei 72Hz)
  • keine Festplatte, CD-ROM oder Diskettenlaufwerk

Als Server kommt eine Challenge M von Silicon Graphics zum Einsatz. Zur Zeit sind 8 Gigabyte an Plattenkapazität vorhanden.

Als Betriebssystem wird auf den PC’s Linux eingesetzt. Für Freaks: Kernel 2.0.27, Debian-Distribution – beide haben sich als sehr stabil erwiesen und sind als über das Netz beziehbare Freeware ausgesprochen preiswert.

Dass die meisten gar nicht merken, dass sie mit Linux arbeiten, liegt daran, dass der fvwm95-Window-Manager das „`Look and Feel“‚ von Windows 95 ziemlich perfekt kopiert und dass der Netscape Navigator 3.01 auf allen Betriebssystemen in etwa gleich aussieht.

Netscape ermöglicht die Netzdienste E-Mail, News und WWW. Auser Netscape können keine weiteren Dienste gestartet werden – auch keine Shell. Den Benutzern sind auch keine eigenen Heimatverzeichnisse zugeordnet, aus Plattenplatzgründen und um keine Einfallmöglichkeiten für Hacker zu bieten. Weitere Einzelheiten findet man unter

www.uni-wuppertal.de/hrz/internet_cafe/cafefaq.html

Da die PC’s keine Festplatte haben, gestaltet sich das Booten des Betriebssystems etwas „`tricky“‚: In jedem PC steckt ein spezielles Boot-ROM (Read Only Memory), welches über die Systemdienste BOOTP ( Internet Bootstrap Protocol) und TFTP (Trivial File Transfer Protocol) von einem Server booten kann. über BOOTP erfährt der PC seine IP-Nummer („`Internet-Adresse“‚) und welche Datei er von welchem Server über TFTP laden soll.

Nachdem der Kernel geladen wurde, mountet dieser sein Root-Filesystem über NFS vom Fileserver und startet das System. Angesichts des schnellen Fileservers und moderner Netzwerk-Infrastrukturen ist die Performance sehr gut. (Die mittlere Netzlast, die diese Linux-PC’s derzeit produzieren, liegt übrigens nur bei 0,2 % pro Stück)

Wichtig für die Speicherverwaltung unter Unix ist eine lokale Festplatte, auf die nicht benötigte Speicherbereiche temporär ausgelagert werden können (Swaping bzw. Paging). Da dies über das Netz fatale Folgen haben würde, steckt man in die entsprechenden Rechner etwas mehr Speicher hinein. Dann kann man das Swaping beruhigt abstellen…

Entscheidender Vorteil des gesamten Konzepts ist der geringe Administrationsaufwand. Die Konfiguration ist für alle Clients identisch und kann an zentraler Stelle geändert werden. Im Detail sieht das so aus, dass eine Masterkonfiguration vorhanden ist, aus der mit Hilfe eines kleinen Scripts die kompletten Dateisysteme für alle Clients erzeugt werden. änderungen können so sehr einfach auf alle Systeme übertragen werden.

Die Studentendaten werden jeweils am Semesteranfang auf den neuesten Stand gebracht. Dazu wurde ein Programm erstellt, welches die Passwort-Datei erzeugt und die entsprechenden Verzeichnisse für die Benutzer erzeugt.

Damit es keine Probleme mit verstellten Netscape-Konfigurationen gibt, werden alle Einstellungen nach dem Einloggen zurückgesetzt. Um vergessenen Passwörtern vorzubeugen, können sie erst gar nicht verstellt werden. Wer sein Geburtsdatum vergisst – es steht auf dem Studentenausweis 😉

(Eckhard Grah)

Lernplattform Moodle: Datensicherung von Teilnehmerlisten, Benotungen und Dateien

Aus Gründen des Datenschutzes werden personenbezogene Daten regelmäßig von den Systemen des ZIM gelöscht.

In der Lernplattform Moodle werden deshalb exmatrikulierte Studierende und ausgeschiedene Beschäftigte jeweils zu Beginn des Folgesemesters entfernt. Alle personenbezogenen Daten wie Benotungen, Nennung in Teilnehmerlisten und Abgaben (Dateien, Hausarbeiten, Tests) stehen nach der Löschung nicht mehr zur Verfügung.

Als Dozent können Sie betroffene Daten in Ihren Kursen bis zum Ende des Semesters (Stichtage: 31. März & 30. September) sichern.

Eine Anleitung finden Sie in Moodle unter Hilfe / Datensicherung, oder nachfolgend als Link: https://moodle2.uni-wuppertal.de/course/view.php?id=10721


So schön neu… Mahara Version 16.10

Das E-Portfolio Mahara steht seit Anfang März in der neuesten Version (16.10) bereit. Es wird also Zeit ein paar Worte zur neuen Version zu schreiben – Die neue Version bietet eine bessere Anpassung an mobile Geräte und den damit verbundenen unterschiedlichen Bildschirmgrößen und das funktioniert richtig gut, das ist ein riesen Fortschritt. Das neue Design wirkt insgsamt aufgeräumter, Farben, Schriftgrößen und Schriftarten sind nun besser aufeinander abgestimmt. Das Konzept und die Abläufe der Bedienung sind gleich geblieben.

Das E-Portfolio Mahara bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Das System kann für Gruppenarbeiten, Lerntagebücher, Vorstellungsmappen und Projektseiten genutzt werden. Man kann mit Mahara ganz leicht Gruppenarbeitsräume, Diskussionsforen und Blogs anlegen, Dateien austauschen und Webseiten erstellen.

Ich nutze Mahara im Rahmen meines Seminars „Wissenschaftliches Arbeiten“, um so Studienarbeiten zu begleiten. Wer das System noch nicht kennt, oder nicht sicher ist wie man damit umgehen kann findet im Forum Hilfe (siehe Bild) und kann Workshops vom ZIM besuchen, oder in der ZIM Benutzerberatung einmal nachfragen.


uni-w.de – Der URL Verkürzer der Uni Wuppertal

Bisweilen stolpert man ja auf Plakaten in der Uni, im Netz oder in den Hausmitteilungen über den Adressen wie http://uni-w.de/bf, welche in einer Art Kurzform auf eine Seite der Universität Wuppertal oder einer ihrer Fakultäten, Einrichtungen oder Angebote verweist.

Nun stellt sich direkt die Frage: Wie komme ich denn an eine solche Adresse? Kann ich auch für meine Adresse eine solche Kurz-Version bekommen? Die Antwort ist denkbar einfach: Natürlich!

Das ZIM bietet den Service seit ca. April 2016 an und er ist über unsere Webseite (nur aus dem Uni-Netz) zugänglich. Einfach Adresse eingeben, auf „kürzen“ klicken und schon wird die Kurz-Version angezeigt. Diese kann nun einfach kopiert und verwendet werden. Die Kurz-Version ist permanent, der Link läuft also nicht ab und kann direkt verwendet werden. Eine kleine Einschränkung gibt es allerdings: Wir kürzen nur Adressen aus dem Namensraum der Universität. Das bedeutet, nur Adressen, welche auf ein Ziel innerhalb der Uni verweisen, werden verarbeitet.

Wo der Dienst zu finden ist? Na hier: http://uni-w.de/1

Ein Wort zum Datenschutz:
Externe Serviceanbieter, wie goo.gl, bit.ly etc., verwenden natürlich auch gerne die Daten, die mit einer solchen Kürz- und Klick-Dienstleistung verursacht werden, weiter. Das passiert bei unserem Service selbstverständlich nicht, alle Daten bleiben im Haus, sind auf unseren Server gespeichert und werden anonymisiert.

Welche Daten sind das?
Das sind die Ziel-Adresse, die Kurz-Version, Datum der Erstellung, anonymisierte IP des Erstellers (Hostanteil wird sofort entfernt) und die Anzahl der Klicks auf die Kurz-URL.


Heute schon g“etherpad“et?

Die Moodle-Nutzer und Kurs-Admins unter den Blog-Lesern werden das Tool sicher schon kennen, aber ansonsten ist das derzeit ein eher unbekannterer Service des ZIM: Etherpad! Zu unrecht, wie ich finde, daher widme ich ihm hier ein paar Zeilen 😉

Etherpad ist ein webbasiertes Editorprogramm, welches einer Gruppe von Personen das gemeinsame Arbeiten an einem Textdokument in Echtzeit ermöglicht. Echtzeit bedeutet in diesem Kontext, dass Bearbeitungen am Text durch die gesamten Gruppe unmittelbar nachvollzogen werden. Die Einträge verschiedener Anwender werden durch verschiedene Farben gekennzeichnet – so ist jederzeit klar wer an welcher Stelle im Dokument arbeitet.

Wie schon erwähnt, lässt sich Etherpad als Aktivität in jeden Moodle Kurs hinzufügen, wie das geht, beschreiben wir recht anschaulich in Moodle selber. Aber, und darum soll es ja hier gehen, man muss nicht Moodle nutzen, um Etherpad zu nutzen. Unter der Adresse:

etherpad.uni-wuppertal.de

kann man sich ein neues Pad einrichten. Einfach ein neues Pad mit zufälligem Namen erstellen lassen oder aber auch einen eigenen Namen vergeben und los geht es. Sie können den Link dann an Kolleginnen und Kollegen senden, Ihren Kommilitoninnen oder Kommilitonen oder auch externen Forschungspartnern zukommen lassen. Denn: Jede/-r, der Kenntnis über die Webadresse des Etherpad-Dokumentes hat, kann darauf zugreifen und das Dokument bearbeiten.

Aus diesem Grund ist aber auch dringend folgendes zu beachten: Geben Sie über Etherpad keine vertraulichen Informationen bekannt. Weisen Sie auch Ihre Nutzer/-innen darauf hin.

Eine Beschreibung der Funktionen innerhalb von Etherpad finden Sie in dem schon erwähnten Moodle-Kurs etwas weiter unten auf der Seite. Diese Angaben zur gelten selbstverständlich auch, wenn Sie Etherpad nicht innerhalb Moodles nutzen.

Die Pads werden übrigens nach 180 Tagen automatisch gelöscht. Wollen Sie also ihr Pad sichern oder zu einem anderen Zeitpunkt weiter bearbeiten, so exportieren Sie es rechtzeitig. Über die Import-/Export-Schnittstelle von Etherpad lassen sich viele Formate generieren bzw. wieder einlesen. Zur Weiterverwendung in Etherpad selbst verwenden Sie idealerweise das Format „Etherpad“, alternativ stehen Ihnen aber auch Word, PDF oder ODF zur Verfügung.

Ansicht des Export/Import Dialogs in Etherpad