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KI Programmierung Tipps & Tricks

genAI4BUW in VS Code mit Continue nutzen: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Integration von KI-Modellen in die eigene Entwicklungsumgebung wird immer einfacher. Mit genAI4BUW steht Studierenden und Mitarbeitenden der Bergischen Universität Wuppertal eine leistungsstarke Plattform zur Verfügung, die verschiedene Open-Source-KI-Modelle anbietet. Besonders praktisch: Über die Continue-Extension für VS Code lassen sich diese Modelle direkt in den Code-Editor einbinden – ideal für Chat und Zusammenfassungen.

1. Vorbereitung: API-Key generieren

Bevor du genAI4BUW in VS Code nutzen kannst, benötigst du einen API-Key. Dieser wird über die Plattform bereitgestellt. So geht’s:

  1. Anmeldung: Logge dich mit deiner Uni-Kennung auf der genAI4BUW-Seite ein.
  2. API-Key generieren: Folge der Anleitung unter Neue freie Modelle für genAI4BUW – API-Zugang, um deinen persönlichen API-Schlüssel zu erstellen.
  3. Key sichern: Kopiere den generierten API-Key und bewahre ihn sicher auf. Du wirst ihn später in der Continue-Konfiguration benötigen.

2. Continue-Extension installieren

Die Continue-Extension ist der Schlüssel zur Integration von genAI4BUW in VS Code. Installiere sie direkt über den Visual Studio Marketplace oder suche in VS Code nach „Continue“ und installiere die Extension.

3. Konfiguration der Continue-Extension

Nach der Installation musst du Continue so konfigurieren, dass es mit genAI4BUW kommuniziert. Erstelle oder bearbeite die Konfigurationsdatei config.json in deinem VS Code-Projekt. Füge folgende Einstellungen hinzu:

{
  "name": "genAI4BUW",
  "version": "1.0.3",
  "schema": "v1",
  "models": [
    {
      "name": "Mistral Small 4 119B – Coding",
      "provider": "openai",
      "model": "inferenz-mistral-small-4-119b",
      "apiBase": "https://chat.kiconnect.nrw/api/v1",
      "apiKey": "DEIN_API_KEY",
      "roles": [
        "chat",
        "summarize"
      ],
      "defaultCompletionOptions": {
        "temperature": 0.1,
        "topP": 0.8
      }
    },
    {
      "name": "GPT OSS 120B – General Reasoning",
      "provider": "openai",
      "model": "inferenz-gpt-oss-120b",
      "apiBase": "https://chat.kiconnect.nrw/api/v1",
      "apiKey": "DEIN_API_KEY",
      "roles": [
        "chat",
        "summarize"
      ],
      "defaultCompletionOptions": {
        "temperature": 0.2,
        "topP": 0.8
      }
    }
  ]
}

Wichtig: Ersetze DEIN_API_KEY mit deinem tatsächlichen genAI4BUW-API-Key.

4. Funktionen nutzen

Mit dieser minimal Konfiguration kannst du genAI4BUW in VS Code für folgende Funktionen nutzen:

  • Chat: Stelle Fragen direkt im Editor und erhalte Antworten basierend auf den ausgewählten Modellen.
  • Zusammenfassungen: Lass dir Code oder Texte zusammenfassen, um schneller den Überblick zu behalten.

Hinweis: Aktuell werden nur die Rollen chat und summarize unterstützt! Funktionen wie apply, autocomplete und edit sind zurzeit noch nicht verfügbar, sollen aber zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

5. Verfügbare Modelle nutzen

genAI4BUW bietet aktuell folgende KI-Modelle an:

Modell-IDBeschreibung
inferenz-gpt-oss-120bFür allgemeines Reasoning
inferenz-qwen3-embedding-8bFür Embeddings
inferenz-e5-mistral-7b-instructFür instruktionsbasierte Aufgaben
inferenz-mistral-small-4-119bFür Coding und Chat

Aktuell sind in der Continue-Extension für VS Code nur die beiden Modelle „Mistral Small 4 119B – Coding“ und „GPT OSS 120B – General Reasoning“ sinnvoll. Diese können zur Zeit nur für Chat und Zusammenfassungen verwendet werden!

6. Fazit

Die Kombination aus genAI4BUW und Continue bietet eine flexible und datenschutzfreundliche Möglichkeit, KI direkt in den Entwicklungsprozess zu integrieren. Besonders für Entwickler:innen, die auf Open-Source-Lösungen setzen, ist dies eine spannende Alternative zu kommerziellen Angeboten.

Wichtig: Aktuell unterstützt genAI4BUW nur die Funktionen Chat und Zusammenfassungen! Funktionen wie apply, autocomplete und edit sind derzeit noch nicht verfügbar und werden voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet.

Tipp: Für weitere Informationen zur Continue-Extension besuche die offizielle Dokumentation.

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Allgemein Tipps & Tricks

Automatische Antworten für Funktionsaccounts

Als Vorbereitung für die kommenden Feiertage haben wir für Sie eine kurze Anleitung zum Einrichten einer Abwesenheitsnotiz für Exchange-Funktionspostfächer vorbereitet.

Hinweis: Diese Anleitung bezieht sich auf Exchange-Funktionspostfächer (i. d. R. in der Verwaltung).
Einstellungen und Abwesenheitsnotizen für normale Funktionsaccounts können Sie über die Accountverwaltung bearbeiten.

Schritt 1:

Öffnen Sie in Ihrem präferierten Browser (z. B. Firefox) die Webseite des Outlook-Web-Zugangs (OWA) des ZIM.

Schritt 2:

Melden Sie sich mit Ihrem üblichen Namensaccount an und klicken Sie oben rechts auf den Avatar, dann auf “Weiteres Postfach öffnen“.

Nun öffnet sich ein kleines Fenster mit dem Titel “Weiteres Postfach öffnen”.
Hier können Sie Ihr gewünschtes Postfach eintragen (inkl. Zusatz @uni-wuppertal.de). Anschließend klicken Sie auf “öffnen“.

Schritt 3:

Es öffnet sich eine neue Webseite für das gewünschte Postfach.
Klicken Sie hier auf das Zahnrad (oben rechts) und folgend auf “Optionen“.
Es öffnet sich die Webseite für die Einstellungen des Funktionspostfaches.

Schritt 4:

Unter E-Mail -> Automatische Verarbeitung -> Automatische Antworten können Sie die automatischen Antworten für intern (für E-Mails von Personen aus der BUW) sowie für extern (E-Mails von Personen von außerhalb der BUW) einrichten.

Wir wünschen Ihnen angenehme Festtage & einen guten Rutsch!

Ihr Team der Zentralen Windows Dienste

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Tipps & Tricks Zoom

Nie mehr Meetings verpassen: Zoom ruft DICH an

Mittwochvormittag, ich arbeite konzentriert am Laptop, der Kalender sagt mir – wie üblich – 15 Minuten vor meinem nächsten Zoom-Meeting Bescheid.
Ich sehe die Erinnerung, klicke sie weg und denke mir: „Kann ich ja noch eben den Absatz zu Ende schreiben.“

Gefühlte 5 Minuten später, voll im Flow gewesen: Zack, halbe Stunde vorbei, Meeting-Beginn verpasst!

Das passiert Ihnen nach dem Lesen dieses Beitrags nicht mehr.
Denn pünktlich zum Meeting klingelt in Zukunft Ihr Laptop: ein automatischer Anruf vom Zoom-Client, der Sie direkt ins Meeting bringt.

Warum das Feature “Automatischer Anruf” in Zoom praktisch ist:

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Hobelspäne Software Tipps & Tricks

Altes Explorer Kontextmenü in Windows 11 reaktivieren

Nachdem nun – wie wahrscheinlich bei den meisten Windows-Nutzer*innen – die Version 11 auf meinem Rechner eingezogen ist, fallen mir nach und nach Dinge auf, die wirklich verschlimmbessert wurden. Darunter fällt das “neue” reduzierte Kontextmenü im Windows-Explorer.

Ansicht des neuen Explorer Kontextmenüs in Windows 11

In diesem zeigt Windows die “wichtigsten” Befehle an, die man auf der ausgewählten Datei oder dem ausgewählten Ordner ausführen kann. Allerdings leider nur die Optionen, die Windows dafür hält. Nicht die, die ich oft ausführe. Oder die, die ich eingestellt habe. Und natürlich fehlt da immer genau das, was ich gerade brauche. Dazu muss ich dann nochmal klicken und zwar auf “Weitere Optionen anzeigen”. Danach erscheint das Kontextmenü dann im alten, gewohnten Stil mit allen Einträgen.

Das ganze hat mich – neben anderen neuen “tollen” Dingen – so dermaßen genervt, dass ich mal auf die Suche gegangen bin, wie ich denn das “alte” große Kontextmenü standardmäßig wieder zurück bekomme ohne jedes Mal diesen nervigen zweiten Klick ausführen zu müssen.

Das ganze ist relativ einfach. Mit Hilfe der Windows-Taste das Startmenü aufrufen und nach Eingabeaufforderung oder CMD suchen. Diese als Administrator starten (Rechtsklick auf den Eintrag und auswählen) und dann folgenden Befehl absetzen:

reg.exe add "HKCU\Software\Classes\CLSID{86ca1aa0-34aa-4e8b-a509-50c905bae2a2}\InprocServer32" /f /ve

Eine Meldung über den erfolgreichen Eintrag sollte erscheinen

Der Vorgang wurde erfolgreich beendet.

Nach einem Neustart sollte nun das “alte” Kontextmenü mit allen Einträgen wieder erscheinen.

Bild des "alten" Kontextmenüs aus den Versionen vor 11 im Windows Explorer
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Sicherheit Tipps & Tricks

Sichere Passwörter, data leaks und breaches

Die Sicherheit persönlicher Daten im Internet beginnt mit einem starken Passwort. Starke Passwörter zu erstellen und zu verwalten ist nicht schwierig. Tipps, wie das gelingt findet man auf der Website der Informationssicherheitsbeauftragen (ISB) der Bergischen Universität Wuppertal. Wer noch tiefer ins Thema einsteigen möchte, findet weiterführende Informationen und Empfehlungen zur Passwortsicherheit auf der Website des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Doch selbst das stärkste Passwort kann kompromittiert werden, wenn Datenlecks (engl. data breach oder leak) bei Online-Diensten auftreten oder man auf eine Phishingmail hereingefallen ist. Um auch solche Fälle zu erkennen, unternimmt das Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung (ZIM) proaktive Schritte, um die Daten seiner Nutzer:innen zu schützen. Mithilfe des Security Monitoring des Deutschen Forschungsnetzwerks (DFN) erkennt das ZIM potentiell kompromittierte Accounts. Im Falle eines Sicherheitsrisikos werden die betroffenen Konten gesperrt, um Missbrauch vorzubeugen. Betroffene Nutzer:innen müssen dann ein neues Passwort festlegen.

Alle die selbst überprüfen möchten, ob private oder dienstliche Accountdaten von einem Datenleck betroffen sind, können dies ganz unkompliziert mit Hilfe des Leakcheckers have i been pwned herausfinden.