So schön neu… Mahara Version 16.10

Das E-Portfolio Mahara steht seit Anfang März in der neuesten Version (16.10) bereit. Es wird also Zeit ein paar Worte zur neuen Version zu schreiben – Die neue Version bietet eine bessere Anpassung an mobile Geräte und den damit verbundenen unterschiedlichen Bildschirmgrößen und das funktioniert richtig gut, das ist ein riesen Fortschritt. Das neue Design wirkt insgsamt aufgeräumter, Farben, Schriftgrößen und Schriftarten sind nun besser aufeinander abgestimmt. Das Konzept und die Abläufe der Bedienung sind gleich geblieben.

Das E-Portfolio Mahara bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Das System kann für Gruppenarbeiten, Lerntagebücher, Vorstellungsmappen und Projektseiten genutzt werden. Man kann mit Mahara ganz leicht Gruppenarbeitsräume, Diskussionsforen und Blogs anlegen, Dateien austauschen und Webseiten erstellen.

Ich nutze Mahara im Rahmen meines Seminars „Wissenschaftliches Arbeiten“, um so Studienarbeiten zu begleiten. Wer das System noch nicht kennt, oder nicht sicher ist wie man damit umgehen kann findet im Forum Hilfe (siehe Bild) und kann Workshops vom ZIM besuchen, oder in der ZIM Benutzerberatung einmal nachfragen.


Video-Training in der Lehre einsetzen

In unserer Aktuelles Meldung vom 19.01.2017 haben wir bereits auf das neue und erweiterte Angebot zum Lernen und Lehren mit Video aufmerksam gemacht.

Gemeinsam mit der Universitätsbibliothek bietet das ZIM den Zugang für das Video-Lernportal lynda.com an. Dort können Studierende, Lehrende und Mitarbeiter/-innen eine Vielzahl von Video-Trainings zu Softwareanwendungen, Business Skills und Kreativtechniken zur Weiterbildung nutzen.“  [link]

Die Video-Trainings lassen sich sehr gut mit Lehrveranstaltungen verknüpfen und können z.B. für Vertiefungen oder zur Vorbereitung eingesetzt werden. Man kann eigene Abspiellisten erstellen und diese mit anderen teilen, z.B. diese zum Lernen & Lehren:
https://www.lynda.com/SharedPlaylist/1a3682e0ebcf4e7f8911221333e652c2?org=uni-wuppertal.de

Zu einer „Playlist“ können einzelne Videos oder auch komplette (Video-) Kurse hinzugefügt werden. Sie können die Links zu einzelnen Videoeinheiten auch in der Lernplattform Moodle anlegen und so die Inhalte in Ihren Kursen nutzen. Zum Beispiel kann aus dem Kurs „Mathematik-Grundlagen für Programmierer“ das Video „Umwandlung einer Dezimalzahl in eine Dualzahl“ ausgewählt werden und zur Vorbereitung für Ihren Kurs genutzt werden. Die einzelnen Videos sind i.d.R. kurz, in diesem Beispiel ca. 2 Minuten. Sie können aufbauend zu den Videos Übungsaufgaben stellen und dann in Ihrer Veranstaltung mit den Studierenden die Aufgaben besprechen – diese Methode wird als flipped, bzw. inverted classroom Model bezeichnet. Aber dazu mehr an anderer Stelle. Ein weiterer Vorteil ist, dass zu den meisten Videos ein Transkript vorliegt (siehe Abbildung unten). Die Videos können daher anhand des Textes durchsucht werden und exakt an der Stelle gestartet werden, wo ein Suchbegriff gefunden wurde. Faszinierend. Und wirklich sinnvoll, Videos sind jetzt durchsuchbar wie ein digitales Buch. Das steigert die Nutzbarkeit.

Bild: Ausschnitt aus dem Video-Training „Mathematik-Grundlagen für Programmierer“

 

Eine weitere Funktion ist das Notizbuch (siehe oben in der Abbildung). Auch das Notizbuch ermöglicht eine automatische Verknüpfung mit dem Abspielzeitpunkt im Video. Ich kann eigene Anmerkungen in das Notizbuch schreiben und es ist automatisch mit der Abspielposition verknüpft. Lernen mit Videos erreicht somit eine neue Qualität.

Sie können auf eine Vielzahl von professionell produzierten Videos zugreifen. Die Video-Bibliothek umfasst tausende Titel in deutscher und englischer Sprache. Der Video-Player erlaubt es die Abspielgeschwindigkeit schneller oder langsamer einzustellen.

Das Abonnement läuft zunächst bis Ende Dezember. Wenn Sie Rückfragen zur Nutzung und Einbindung der Video-Trainings in Ihre Lehrveranstaltungen haben, dann freuen wir uns über Ihren Anruf, E-Mail oder Besuch. Die Themen Lernen mit Video, Blended Learning, Inverted Classroom, Digitalisierung, E-Learning sind in diesem Jahr die Top-Themen.

Hier zum Abschluss noch einmal der Link zum Video-Lernportal: https://www.lynda.com

 

 


CC – BY – SA – Nutzung von Creative Commons Lizenzen

Wie können Creative Commons Lizenzen genutzt werden?

Für die Veröffentlichung von selbsterstellten Texten, Bildern oder Musik bietet diese neuere Form der Lizensierung den Vorteil der leichteren Verbreitung der Inhalte. Man kann mit der CC-Lizenz anderen (Dritten) die Nutzung erlauben und dabei sehr detailiert die Bedingungen bestimmen. Das ist z.B. bei der Erstellung von freien Lehrmaterialien (OER) eine wichtige Grundlage.

Hierzu ist ein Leitfaden erschienen:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cd/Open_Content_-_Ein_Praxisleitfaden_zur_Nutzung_von_Creative-Commons-Lizenzen.pdf


Der Extra-Klick im Adobe Connect Moodle-Plugin

In unserer Lernplattform Moodle ist die Online-Meeting Software Adobe Connect integriert. Lehrende können z.B. Online-Sprechstunden in Ihrem Moodle-Kurs einrichten oder externe Referenten zum Fachgespräch einladen. Dieser Online-Konferenzraum bietet auch die Möglichkeit die Veranstaltung aufzuzeichnen und den Teilnehmern/-innen eines Kurses zur Verfügung zu stellen. Das ist sehr praktisch, da auch Studierende, die nicht teilnehmen konnten die Aufzeichnung später anschauen können – wenn Sie einen Extra-Klick machen.

Das Adobe Connect Plugin für Moodle hat einen kleinen Fehler (Bug). Man kann eine Aufzeichnung eines Online-Meetings erst dann anschauen, wenn man zunächst den Meeting-Raum betreten hat. Das kann man auch nachträglich machen, bzw. muss man machen, ansonsten kann die Aufzeichnung nicht abgespielt werden. Anscheinend werden erst durch das Betreten des Online-Meetingsraum die notwendigen Berechtigungen übertragen.

Hierzu folgende Abbildung:

extraklick-adobe-connect-aufzeichnung


Vortragsvideo aus Osnabrück zum Rahmenvertrag zu §52a

In einem sehr anschaulichen Video erklärt Dr. Thelen von der Universität Osnabrück die zur Zeit bestehenden Probleme der Universitäten mit dem neuen Rahmenvertrag zu §52a zur Nutzung von Sprachwerken und warum viele Universitäten diesem Vertrag nicht beitreten.
(Video: https://youtu.be/FhQ5UADV6RE)

Der Vortrag basiert auf den Erfahrungen des Pilotprojektes der Universität Osnabrück zur Einzelvergütung von Sprachwerken. Die Schwierigkeiten liegen u.a. bei ungeklärten Rechtsfragen (z.B. Distributionswege, Fristen, Verlagsangebote) und der Verhältnismäßigkeit (Aufwand/Kosten) bei der Erfassung der Werke. Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass es zu einer deutlichen Mehrbelastung von Lehrenden durch administrative Tätigkeiten führt und auch der Aufwand für die Studierenden erheblich ansteigt, wenn der Rahmenvertrag in dieser Form Anwendung findet.

 


Ein Blog als Lerntagebuch in Mahara…

In diesem Semester (WS16/17) setze ich erneut das E-Portfolio System Mahara ein. Die Studierenden in meinem Blended-Learning Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten“ führen in Mahara ein Lerntagebuch. Zu den verschiedenen Themen der Veranstaltung gibt es jeweils die ergänzende Aufgabe den eigenen Lernprozess zu dokumentieren und zu reflektieren. Mit dem E-Portfolio Mahara (https://mahara.uni-wuppertal.de) kann man dazu die Funktion „Blog“ nutzen. Die steht jedem Studierenden nach der Anmeldung automatisch zur Verfügung.

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