T3EE in Cluj: Teil 3

Vor dem Mittagstisch ging es in die collaborative Online-Texterzeugung mit Hilfe von Etherpad.

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Das TYPO3-Etherpad wird genutzt

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Aubergine mit Sesamkartoffeln an Hähnchen mit Jogurt-Sauce

Nach dem Essen ging es aber richtig zur Sache, den Aufschlag machte die Kommunikations-Abteilung von Eindhoven:

Einem Webshop kann ich in 3 Schritten durchlaufen und habe mein Produkt ausgesucht, bezahlt und Lieferadresse eingegeben! Warum stellen Universitäten die potentiellen Studierenden vor einen Wald von Information? Das ist doch als User-Experience ein surreales Erleben. Wen interessiert da draußen die interne Strukturen, die nach Extern gespiegelt werden?

Es ist nicht der Kampf um die lokalen Studienbewerber, sondern um die Internationalen. Die gilt es anzulocken, anzusprechen und mit schnellem Response zu einem Studium an der eigenen Hochschule zu bewegen.

Die Replik aus Rumänien ging in eine völlig entgegengesetzte Richtung: Wir schicken hier Studenten in die Dörfer, um für ein Studium in Cluj zu werben. Von den 90.000 Schulabgängern in Rumänien holen wir so 14.000 neue Studierende pro Jahr.

Die „nicht Informierten“ zu suchen und für sich zu begeistern ist der Anspruch, der Erfüllung sucht. In wie weit da ein Content-Management-System unterstützen kann, wurde dann auf einem weiteren Pad umrissen. Nur was nützt das schönste CMS, wenn die universitäre Informationsarchitektur aufgrund ihrer dezentralisierten Struktur nur schwer zu einer Content-Strategie finden kann?

 

Teil 4


T3EE in Cluj: Teil 2

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Glas-Büro-Zentrum am „Boulevard des 21. Dezembers 1989“

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#T3EE 2016 T-Shirt

Im Gegensatz zur Vorbereitung durch den Menschen, der letztes Jahr mit dabei war, gab es keinen Schnaps zur Begrüßung. Warum denn dann eigentlich Cluj? Die Veranstaltungen in München, Wien und Darmstadt sind für Osteuropäer zu teuer zu besuchen, und unter den Teilnehmenden sind Rumänen, Slowaken und Griechen. Damit bin ich auch direkt bei dem Grund, weshalb Cluj so attraktiv ist, für deutsche Unternehmen eine Niederlassung zu betreiben – die Differenz zwischen den Lebenshaltungskosten in Deutschland und Rumänien.

So waren die ersten Vorträge eine Wiederholung der Veranstaltung in Darmstadt. Oder auch eine Vorstellung des „TYPO3 Academic Committee“ mit dem die TYPO3-Association einen Kondensationskern für die Ansprache von universitären Bedarfe erzeugen möchte.

Im Unterschied zu anderen Nutzungen haben Content Management Systeme im universitären Umfeld besondere Anforderungen zu erfüllen z.B. sind universitäre Nutzer an einer Kontinuität ihrer URL (durch die Veröffentlichung in Publikationen) hochgradig interessiert. Und diese Inhalte sind über die Zeiten zu bringen. Der große Schub in der Website-Entwicklung war in den Jahren 2009-2011. Aber dieser Ball muss weitergespielt werden. Was mich wieder zum Standort Cluj bringt: Junge Menschen zu werben, frisches Blut für die Entwicklung von TYPO3. Wie mir versichert wurde, sind die Studierenden hier nicht fies vor der Programmierung in PHP und wollen auch keine €15.000 im Monat haben.

Teil 3


T3EE in Cluj: Teil 1

Diesmal nehme ich Sie mit auf meinen Besuch der T3EE. Eine Veranstaltung, die das von der Bergischen Universität Wuppertal verwendete Content-Management-System TYPO3 im universitären Umfeld promotet.
Der Ablauf ist dicht gepackt und ich bin gespannt, wen ich kennen lerne und was ich alles so berichten kann.

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Gestern in Düsseldorf: Kein guter Beginn für eine Dienstreise

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Heute in Cluj: Ein guter Start in den Tag

 

Teil 2