Virtuelle Realität – Impulse für neue Lernprojekte

Die Themen „Augmented“ und „Virtual Reality“ bekommen für die Lehre eine immer stärkere Bedeutung. Durch die Entwicklung neuer Geräte und Anwendungen ist eine große Dynamik in diesen Bereichen eingetreten. Der Horizon Report (https://www.mmkh.de/fileadmin/dokumente/Publikationen/2016-nmc-horizon-report-he-DE.pdf) sieht in der Virtual-/Augemented Reality eine lehr-/lerntechnologische Entwicklung, die in zwei bis drei Jahren vermehrt in der Hochschullehre Einzug finden wird.

Bild 1: Screenshot Virtual Reality – SVL Projekt

In einem Social Virtual Learning (SVL) Projekt an der Bergischen Universität Wuppertal, wurde die Virtual Reality Technologie bereits bei der Entwicklung neuer Lernmedien für die berufliche Bildung eingesetzt. Dazu wurde eine virtuelle Lernumgebung entwickelt, in der verschiedene Druckmaschinen erkundet, demontiert und mit Lernaufgaben versehen werden können.

Bild 2: Dominic Fehling – SVL Projekt

Bei einem Besuch des Virtual Reality Labors (Campus Freudenberg), bot Herr Dominic Fehling vom Institut SIKoM an der Bergischen Universität Wuppertal eine eindrucksvolle Demonstration des SVL Projektes an. Man kann zum einen als Zuschauer am Monitor verfolgen, wenn jemand im virtuellen Raum (eine Rekonstruktion des Druckersaals in Gebäude FC) an der Druckmaschine werkelt. Zum anderen ist es möglich die Erfahrung zu machen, einmal selbst in diese virtuelle Welt einzutauchen. Und das ist einfach fantastisch. Sobald man das Headset – eine Virtual Reality Brille – aufsetzt, ist man plötzlich in diesem konstruierten, virtuellen Raum. Es fühlt sich beeindruckend an. Man steht scheinbar wirklich in diesem riesigen Maschinensaal. Man kann sich fortbewegen, um die Druckmaschine herumlaufen und sogar Werkzeuge benutzen. Es können Lernaufgaben gestellt werden, die direkt in der virtuellen Umgebung umgesetzt werden können.

Bild 3: Mensch mit Headset und Werkzeugen in virtueller Lernumgebung

Diese technischen Entwicklungen eröffnen völlig neue Möglichkeiten für die Lehre. Beispielsweise können Abläufe innerhalb von Maschinen dargestellt werden, die sonst nicht zu sehen wären. Oder es können Geräte besichtigt und genutzt werden, die an anderen Orten stehen und der Uni sonst nicht zur Verfügung stehen würden. Das Erleben und das Lernen in der virtuellen Welt kann zu neuen, reellen Erfahrungen und einem tieferen Verständnis beitragen.

Herr Fehling nimmt gerne Anfragen entgegen und stellt das Projekt Interessenten vor. Vielleicht haben Sie auch schon konkrete Ideen für eine Zusammenarbeit?
Die Webseite zu dem Projekt ist unter http://www.social-augmented-learning.de zu erreichen.


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