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Digitale Abgaben 1.0

In den vergangenen Jahren wurde sowohl von Studierenden als auch Lehrenden der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) immer wieder der Wunsch geäußert Prüfungsleistungen (Hausarbeiten, Ausarbeitungen, Praktikumsberichte usw.) auch digital einreichen und bewerten zu können. Um diese Anforderungen rechtssicher abzubilden, hat das Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung (ZIM) der BUW nach Rücksprache mit dem Rektorat und der Verwaltung hierfür ein Verfahren entwickelt.

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Mehrere PDFs auf einmal durchsuchen!

Da stand ich gerade vor dem Problem, dass ich eine relativ komplexe Beschaffung nach einem bestimmten Produkt und dessen Lieferanten durchsuchen wollte. Jetzt umfasst dieser Beschaffungsantrag aber nicht einen Auftrag, sondern rund 18 Einzelaufträge an die verschiedensten Firmen. Versuche mit der Windows Suche schlugen fehl, diese indexiert wohl keine PDF inhaltlich – oder zumindest bei mir tut sie das nicht. Aber siehe da, der Acrobat Reader kann das:

  1. Mit der Tastenkombination [Strg] + [Shift] + [F] ruft man die Suchmaske auf
  2. Auswahl von “Alle PDF-Dokuemnte in”
  3. Ordner oder Pfad mit den PDFs auswählen
  4. Suchwort eingeben und ggfs. Optionen entsprechend setzen.
  5. Suchen & hoffentlich finden! 🙂
Suchmaske im Acrobat Reader
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Übermittlung von Meeting-Links bei Zoom

Aus gegebenem Anlass möchte das ZIM noch einmal auf die 8 goldenen Regeln für sichere Videokonferenzen hinweisen.

Insbesondere ist zu beachten, dass bei der Veröffentlichung von Meeting-Links passwortgeschützter Konferenzen das verschlüsselte Passwort bereits Bestandteil dieses Meeting-Links ist! Ein Beispiel:

https://uni-wuppertal.zoom.us/j/12345678901?pwd=OVcyU0hYdjJydFdPekxkL1RHclFiZz09

Wenn Sie dieses nicht wünschen, entfernen Sie einfach den gesamten Teil des Meeting-Links ab ?pwd= .

Sie können dieses Feature auch grundsätzlich deaktivieren. Nach Anmeldung in ihrem Zoom-Konto unter https://uni-wuppertal.zoom.us/ finden sie dazu bei Einstellungen -> Meeting -> Besprechung planen die Option „Einbetten des Kennworts in den Meeting-Link für die Teilnahme mit einem Klick“. Beachten Sie dann aber, dass Sie das Passwort, wie untenstehend beschrieben, separat übermitteln müssen!

Sollen Meeting-ID und Passwort getrennt voneinander übermittelt werden, können diese Informationen ebenfalls der Meeting-Einladung entnommen werden. In dieser Form ist das Passwort dann unverschlüsselt. Auch hier ein Beispiel:

  • Meeting-ID: 123 4567 8901
  • Passwort: 3ex@p=!n
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Zoom’ing in: Zugriff beschränken

Bisher hatten Nutzer*innen der Webkonferenzsoftware Zoom nur die Möglichkeit, den Zutritt zu Ihrer Konferenz, Veranstaltung oder Besprechung auf “angemeldete Nutzer*innen” zu beschränken. Dies ermöglicht aber nur eine geringe Kontrolle, welcher Personenkreis den nun tatsächlich da im Warteraum auftaucht. Ein Zoom-Konto ist schnell erstellt und das Scriptkiddie aus dem Kinderzimmer oder der Zoombomber aus einer Trollfabrik kann das auch.

Aus diesem Grund haben wir uns das Feature mal genauer angesehen und festgestellt, dass wir das sehr wohl auch auf unsere Organisation einschränken können.

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Java, heisse Lizenz oder kalter Kaffee?

Neue Lizenzbestimmungen für Java

Wir haben darüber bereits einen Meldung (ZIM Webseite | Hausmitteilung) veröffenlicht: Seit April 2019 gibt es keine freien, öffentlichen Updates für Java SE 8, JDK 8 und JRE 8 von Oracle. Wer diese Versionen weiterhin zwingend einsetzen möchte, muss eine ‘Subscription’ mit Oracle abschließen.

Wen trifft das an der Bergischen Universität Wuppertal?

  • Alle Rechner, die nicht ausschließlich für Lehrzwecke (also eigentlich alle außer Poolrechner) verwendet werden.
  • Alle Rechner/Clients/Server (=Maschinen), die Oracle Java SE/JRE/JDK 8  verwenden und dessen Nutzung nicht eindeutig vom Lizenzvertrag des Dritthersteller* abdeckt ist.
  • Alle Installationen der Updates 8u211, 8u212 (ab Mitte April 2019) dürfen nur über ein kostenpflichtiges Abonnement/Subscription vorgenommen werden.

Welche Möglichkeiten gibt es?

  1. Es kann eine Subscription abgeschlossen werden.
    Problem: Die Kosten sind enorm: Pro Client sind ca. 10-28 € pro Jahr fällig. Bei Servern erfolgt die Lizenzierung über die Cores -> Bei virtuellen Maschinen werden alle physischen Cores, auf denen die Maschine laufen kann, berechnet!
  2. Man kann auf die jeweils kostenfreie neue Java Version migrieren. Die nächste Version wäre Java 11, dann Java 12, etc (s. Supportroadmap).
    Problem: Halbjährige Migrationen sind aus praktischen Gründen schwierig umzusetzen.
  3. Umsteigen auf eine OpenJDK 8 Variante: OpenJDK, Corretto, Zulu, AdoptOpenJDK, etc.
    Problem: Nicht alle Systeme lassen sich problemlos auf eine OpenJDK Variante umstellen. Es kann sein, dass bestimmte Funktionen nicht mehr verwendbar sind oder andere Probleme erscheinen.
  4. Java im aktuellen Zustand belassen und keine neuen Updates mehr installieren.
    Problem: Es entstehen erheblich Sicherheitslücken, wenn Java nicht aktualisiert wird.

* Woher weiß ich, ob die Software, welche Java benötigt, nicht zusätzlich lizenziert werden muss?

Dies können Sie aus den Lizenzinformationen, Nutzungsvereinbarungen oder Produktinformationen ablesen. Oftmals sind die expliziten Informationen nicht direkt auffindbar. Halten Sie in den Vereinbarungstexten Ausschau nach den Begriffen ‘Oracle’, ‘Java’, ‘Dritthersteller’ oder ‘Third Party’. Wenn Sie Fragen zu den Lizenzbedingungen Ihrer eingesetzten Software haben, dann können Sie sich an software@uni-wuppertal.de wenden. Am besten senden Sie dann auch gleich die Lizenzvereinbarungen mit, falls diese vorhanden sind.

Hilfreiche Artikel, die das Verständnis der Problematik verdeutlichen, finden Sie unter den folgenden Links:


Quelle: rz.uni-freiburg.de – Danke!