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Allgemein Moodle

Moodle Update am 08.10.2026

Unsere Lernplattform Moodle wird stetig weiterentwickelt. Dies dient zur Vorbeugung von Sicherheitslücken und zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Jetzt steht das Update auf die Moodle-Version 5.2.3 bevor.

Am Dienstag, den 08.10.2026 ab 09:00 Uhr beginnen wir mit dem Update. Dann ist die Lernplattform für einige Zeit nicht erreichbar, bis voraussichtlich 16 Uhr.

Welche Änderungen gibt es mit der neuen Moodle-Version?

Anmeldeoberfläche

Die Anmeldeoberfläche wirkt durch Akkordeons zu den verschiedenen Anmeldemöglichkeiten auf der Plattform aufgeräumter.

Kurskopfbereich

Nach dem Update wird es in den Kursen mehr Möglichkeiten geben, den Kurskopfbereich zu gestalten.

Kursbilder

Derzeit kann für jeden Kurs ein Kursbild eingestellt werden, welches sowohl in der Kursübersicht, als auch im Kopfbereich eines Kurses erscheint.

Nach dem Update ist es möglich unterschiedliche Bilder für den Kursbereich und den Kopfbereich für den Kurs selbst einzustellen.

Screenshot. Kurseinstellungen, Möglichkeit

Informationen zum Kurs und zu Dozierenden anzeigen

Oberhalb des Kursbildes, gibt es künftig einen Infobutton, welcher auf Klick die Kursbeschreibung öffnet. Mit kleinen Icons kann angezeigt werden, welche Lehrenden den Kurs betreuen. Bei der Zusammenfassung handelt es sich um die Kursbeschreibung, die unter den Kurseinstellungen im Abschnitt “Beschreibung” eingestellt werden kann.

Screenshot Kurskopfbereich mit Info-Button
Screenshot ausgeklappte Information, nach Klick auf Infobutton im Kurskopfbereich

Die neuen Einstellungen erfolgen in den Kurseinstellungen unter “Kurskopfbereich”. Wenn Sie weiterhin den alten Kurskopfbereich wünschen, können Sie dies auch dort einstellen, indem sie unter dem Reiter “Kurskopfbereich” den Wert “Erweiterten Kurskopfbereich aktivieren” auf “Nein” setzen.

Wegfall von Funktionalitäten

Manche Funktionalitäten werden technisch in der neuen Moodle-Version nicht mehr unterstützt. Fehlende Updates stellen ein Sicherheitsrisiko da, weshalb diese Funktionalitäten wegfallen.

Ab der kommenden Moodle-Version können folgende Funktionalitäten nicht mehr angelegt werden:

  • Kursformat “Soziales Format” (stattdessen können Sie das Format “Einzelaktivität” anlegen und als Aktivität ein Forum auswählen)
  • Aktivität “Chat”
  • Aktivität “Umfrage”

Synchronisierung mit StudiLöwe

Die beliebte Synchronisierung der Veranstaltungen aus StudiLöwe mit Moodle läuft auch in der neuen Moodle-Version reibungslos. Seit Oktober 2022 wird diese komfortable Möglichkeit angeboten, Moodle-Kurse auf Grundlage der Einträge in Studilöwe automatisiert anzulegen.
Die Möglichkeit, Studierende direkt über StudiLöwe in Moodle-Kurse einzuschreiben, ist seit dem Sommersemester 2025 verfügbar und hat sich bewährt. Diese Funktionalität steht nach dem Update auch wie gewohnt zur Verfügung. Weitere Informationen hierzu in unserer Moodle-Hilfe.

Moodle-Workshops

Eine Buchung der Workshops ist ab sofort über die SaPe möglich. Für kurzfristige Rückfragen bieten wir wie bisher die Moodle-Sprechstunde per Zoom Videokonferenz an. 

Moodle-Sprechstunde

Für allgemeine Fragen zum Moodle-System der BUW sowie zum Einsatz und zur Verwendung von Lernaktivitäten und Arbeitsmaterialien im Kontext Ihrer Lehre bietet Inspector ZIM gemeinsam mit dem E-Learning-Team des ZIM zwei wöchentliche Sprechstunden an, in der wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Mittwochs: 11:45 – 12:05 Uhr & Donnerstags: 15:00 – 15:20 Uhr – Link zur Terminvereinbarung.

Bei Rückfragen und individuellen Problemen können Sie sich zudem wie gewohnt jederzeit bei der Benutzerberatung des ZIM melden: zimber@uni-wuppertal.de

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Dienste des ZIM E-Prüfungen Lehren und Lernen

Und täglich grüßt die (E-)Prüfungsphase …

mit Till Röllinghoff

Nicht unbedingt täglich, aber doch allsemestrig füllen sich die E-Prüfungsräume am Campus Grifflenberg mit der sich nähernden vorlesungsfreien Zeit mit immer mehr Leben. Vor rund zwei Wochen ist die Hauptprüfungsphase des Sommersemesters gestartet und für uns als E-Prüfungsteam beginnt damit die arbeitsreichste Zeit des Semesters.

Bevor die ersten Prüflinge Platz nehmen konnten, gab es hinter den Kulissen jedoch noch einiges zu tun. In den vergangenen Wochen wurde unter anderem unser Pop-Up E-Prüfungsraum T.09.01 (48 Prüfungsplätze) wieder für die anstehende Prüfungsphase umgebaut. Tische und Netzwerktechnik wurden aus dem Lager befreit, Clients angeschlossen, Monitore, Tastaturen und Mäuse installiert sowie der Sichtschutz – gegen Stielaugen 🙂 – platziert.

Gemeinsam mit dem ganzjährig für E-Prüfungen verfügbaren Raum L.11.22/27 (75 Prüfungsplätze) und dem Schulungsraum T.09.20/23 (30 Prüfungsplätze) stehen so bis zu 153 Prüfungsplätze gleichzeitig zur Verfügung. Was auf den Bildern nach einer schnellen Nummer aussieht, gestaltet sich im Sommer als schweißtreibende und zeitintensive Angelegenheit – ein Umstand, der im Nachgang mit zuckerhaltigen Kaltgetränken und dem ein oder anderen Wassereis aufgefangen wurde.


Bis zum Ende der vorlesungsfreien Zeit Mitte Oktober rechnen wir derzeit mit rund 13.000 Prüflingen, die sich auf etwa 150 Prüfungen verteilen. Dies verspricht einen erneuten Anstieg der Zahlen bezogen auf die letzten Sommersemester. Kaum verwunderlich … E-Prüfungen sind einfach klasse – praxisorientiert, nachhaltig und korrekturarm! Wer einmal zu uns stößt, der bleibt dabei 🙂

Abbildung: Vergleich von der bei Buchung der Räumlichkeiten durch die Prüfer*innen geschätzten (~) und dann tatsächlichen Teilnehmerzahlen der E-Prüfungen


Auch auf unserer Homepage gibt es passend zum Start der Prüfungsphase etwas Neues zu entdecken: Wer zu den Namen in den Mails schon immer mal ein Gesicht oder zu den Gesichtern in den Prüfungsräumen einen Namen haben wollte, der wird ab sofort auf unserer Team-Seite fündig:

Und wenn man schon einmal auf der Seite stöbert, dann entdeckt man noch so viel mehr! Wer sich mit dem Gedanken auseinandersetzt eine zukünftige Veranstaltung in Form einer E-Prüfung abzurunden, findet hier zahlreiche weiterführende Informationen sowie Tipps & Tricks:

Falls danach doch noch Fragen offen sein sollten, freuen wir uns jederzeit auf Kontaktaufnahme und Rückfragen unter e-pruefungen@uni-wuppertal.de.

Auf eine erfolgreiche gemeinsame (E-)Prüfungsphase im SoSe 2026!

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Moodle Out of office

Das 3. LMS-Community-Treffen

Am 27. Mai 2026 versammelten sich rund 70 Interessierte auf dem Campus Essen zu dem dritten LMS‑Community‑Treffen (hosted by Moodle.NRW und ILIAS.nrw), das von ILIAS.nrw und Moodle.NRW organisiert wurde. Das Communitytreffen richtete sich wieder an Multiplikator*innen, Administrator*innen und Supportmitarbeitende, die sich für den hochschulübergreifenden Austausch zu aktuellen LMS-Themen (Lernmanagementsystem) interessieren. Das Programm umfasste neun Sessions, in denen aktuelle Themen von Künstlicher Intelligenz bis hin zu Kurstemplates und Interoperabilität behandelt wurden.

Gruppenfoto LMS-Communitytreffen
Foto: Laura Schaffeld

Unter anderem gab es eine Session zur Einführung in System‑Prompts, bei der Christina Nowak und Silke Kirberg von der Hochschule Niederrhein anhand von Moodle‑Exam zeigten, wie Online‑Handbücher und Wikis als Wissensbasis für LLM‑gestützte Chatbots genutzt werden können und welche Anpassungen über Parameter und Systemprompts möglich sind. In einer weiteren Session präsentierte Valentin Koser von der RWTH Aachen die Ergebnisse eines Piloteinsatzes von Kurstemplates, die Lehrenden eine strukturierte Grundlage für ihre Veranstaltungen bieten sollen. Auch der Geschäftsführer vom Projekt HITS.nrw, Dr. Harald Gerhards, stellte das Projektvorhaben des Aufbaus eines zentralen Dienstleisters für IT-Dienste in NRW vor.

Jasmin vom Brocke und Valerie Hindenburg von der Bergischen Universität Wuppertal stellten gemeinsam mit Dr. Elyesa Seidel von der HHU Düsseldorf in den Projekten Moodle.NRW und ilias.nrw erstelle Materialien zur Interoperabilität zwischen Moodle und ILIAS vor. Die Materialien sollen den Wechsel zwischen den Systemen erleichtern und insbesondere Multiplikator*innen eine Orientierungshilfe im Support bieten. Die Materialien wurden auf der Webseite von Moodle.NRW veröffentlicht und sind zur Weiternutzung freigegeben.

Ebenfalls von der BUW dabei war Ralf Erlebach. Am Beispiel eines mathematischen Formeleditors für STACK (local_stackmatheditor) stellte er den Workflow einer Plugin-Erstellung für Moodle von der Idee bis zur erfolgreichen Veröffentlichung auf moodle.org vor – unter Windows und ohne spezielles Setup.

In der Session „LMShub.nrw – ein partizipativer Antragsprozess“ stellten die Leiter der konsortialführenden Hochschulen, Martin Bovermann und Klaus Vorkauf von Moodle.NRW und ILIAS.nrw eine Skizze zum Folgeantrag der beiden Projekte vor. Geplant ist ein gemeinsames Kompetenzzentrum, dass Synergieeffekte zwischen den LMS noch besser nutzen möchte.

Der Veranstaltungsabschluss fasste die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und kündigte bereits das zehnte Moodle‑Community‑Treffen für den 12.11.2026 in Bochum an. Die Organisator*innen dankten allen Referentinnen und Teilnehmenden für ihr Engagement.

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Dienste des ZIM Lehren und Lernen Moodle

eduGAIN‑Anbindung für Moodle – Jetzt auch für Österreich und die Schweiz

Was hat sich geändert?

Schon etwas länger, genau genommen seit Anfang des Jahres, steht eduGAIN (EDUcation Global Authentication INfrastructure) als ergänzender Authentifizierungs‑Provider im SAML‑Stack (Security Assertion Markup Language) des Moodle‑Systems der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) zur Verfügung. Dadurch können Studierende, Lehrende und Mitarbeitende von teilnehmenden Hochschulen aus Österreich und der Schweiz zusätzlich zu unserem nationalen DFN‑AAI‑Verbund (Deutsches ForschungsNetz – Authentifizierungs- und Autorisierungs-Infrastruktur) auf das Lernmanagementsystem zugreifen.

Warum eduGAIN?

  • Inter‑institutionelle Zusammenarbeit – Viele aktuelle Forschungs‑ und Lehrprojekte erstrecken sich über Grenzen hinweg. Der Zugriff über eduGAIN erleichtert den Austausch von Lernmaterialien und Kursen mit Partner*innen aus Nachbarländern.
  • Einheitliche Benutzer‑Erfahrung – Nutzer*innen können sich mit den bereits bekannten Hochschul‑Credentials (z. B. Uni‑Login) einloggen, ohne ein separates Konto anlegen zu müssen.

Technische Umsetzung

  1. SP-Föderationserweiterung – Der Service Provider (SP) wurde in der eduGAIN Föderation registriert und ist nun für IDP´s aus Österreich und der Schweiz erreichbar.
  2. Attribute‑Mapping – Zusätzlich zu den bereits genutzten Attributen (z. B. eduPersonPrincipalName) wird das Attribut schacHomeOrganization berücksichtigt, um die Herkunftsinstitution eindeutig zu bestimmen.
  3. Der Service Provider (SP) unterstützt die R&S‑Entity‑Category. Das bedeutet, dass er automatisch von allen Identity Providern (IdPs) erreicht werden kann, die ebenfalls diese Entity‑Category unterstützen.

R&S Entity Category

Eine spezifische Entity Category, die von der Research and Scholarship (R&S) Initiative definiert wurde und unter anderem die Nutzung von SAML‑Attribute‑Release‑Policies regelt.

Wenn ein SP die R&S‑Entity‑Category implementiert, erkennt er automatisch IdPs, die dieselbe Kategorie unterstützen, und kann ohne zusätzliche Konfiguration mit ihnen kommunizieren. Umgekehrt können IdPs, die die R&S‑Kategorie anbieten, den SP problemlos ansprechen.

Was bedeutet das für Sie?

  • Für österreichische und schweizerische Nutzer*innen: Beim Login können Sie ebenfalls über den Button Verwenden Sie Ihr Nutzerkonto bei anderer Hochschule in der folgenden Maske nach Ihrer Universität oder Hochschule suchen. Nach Auswahl der jeweiligen Hochschule werden Sie wie gewohnt auf die Anmeldeseite Ihrer Uni weitergeleitet und gelangen nach erfolgreicher Authentifizierung zum Moodle‑Dashboard.
  • Für alle anderen BUW‑Nutzer*innen: Die bisherige Anmeldung bleibt unverändert.

Für Dozierende gilt weiterhin der Hinweis: Externe Nutzer*innen können sich nicht selbst in Kurse einschreiben. Auch dann nicht, wenn dies ohne Passwort möglich wäre. Sie müssen von den Lehrenden durch die manuelle Einschreibung als Teilnehmer*in zum Kurs hinzugefügt werden.

Fragen oder technische Unterstützung?

Kontaktieren Sie uns gern unter e-learning@uni-wuppertal.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und wünschen viel Erfolg beim grenzüberschreitenden Lernen!

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Lehren und Lernen Moodle

Gerechte Verteilung – Moodle-Aktivität ermöglicht (Gruppen-/Themen-) Wahl basierend auf Präferenzen

Wie können Studierende in einem Moodle-Kurs ein Thema auswählen oder sich einer Gruppe zuordnen?

Das geht zum Beispiel über die Aktivität Abstimmung oder Gruppenwahl. Allerdings ist es mit den beiden Methoden nur möglich, das sogenannte “Windhundverfahren” zu nutzen. Wer zuerst klickt, erhält den Platz in der gewünschten Gruppe oder das bevorzugte Thema. Obwohl die Abstimmung bzw. Gruppenwahl aufgrund ihrer einfachen Handhabung beliebt ist, benachteiligt sie jene, die zum Startzeitpunkt nicht online sein können.

Mit dem Plugin “Gerechte Verteilung”, das wir neu in unserem Moodle Learning Management System integriert haben, lassen sich nun komplexere Aufteilungen realisieren. Das Plugin berücksichtigt die individuellen Präferenzen der Studierenden weitaus besser, indem Lehrende verschiedene Abstimmungsstrategien anbieten können.

Ob Akzeptieren/Ablehnen, Likert-Skala, Punktesystem, Rangfolge oder einfaches Ankreuzen – diese verschiedenen Modi füttern den Verteilungsalgorithmus. Der Prozess lässt sich zeitlich über ein Start- und Enddatum steuern, und auch die gewohnten Einstellungen für Voraussetzungen sowie den Aktivitätsabschluss stehen zur Verfügung.

Ansicht in Moodle, Auswahl der Aktivitäten. Das Plugin "Gerechte Verteilung" in hervorgehoben. Dieser Hinweis soll den Lehrenden die Auffindbarkeit der neuen Aktivität erleichtern.

Sie können in Ihrem Moodle Kurs die “Gerechte Verteilung” nutzen, wenn Sie bearbeiten einschalten und die oben abgebildete Aktivität aufrufen.

In den Moodle Docs ist eine Kurzbeschreibung (eng.) veröffentlicht, detaillierter ist die Anleitung der RWTH Aachen. Eine Ergänzung in unserer Moodle-Hilfe folgt.