Moodle 3.1 – neue Version mit neuen Funktionen

Zum Semesterbeginn konnten wir Moodle auf die Version 3.1 aktualisieren. Neben neuen nützlichen Funktionen, hat sich das Auswahl-Menü im oberen Bereich marginal geändert. Nach der Anmeldung erscheint nun der eigene Nutzername im oberen Bereich neben dem Moodle-Logo. Wenn man darauf klickt erhält man eine Auswahl, um zum Dashboard, Profil etc. aufzurufen. Bisher gab es das an dieser Stelle nicht. Das ist mit der neuen Version 3.1 hinzugekommen. Dadurch wird der Menü-Bereich „Für Studierende“ überflüssig. Man findet diese Informationen nun als Auswahl hinter seinem Namen.

Etwas Ärger bereiten noch Listenpunkte, die in Moodle (CSS-Einstellungen), daran wird aber gearbeitet. Insgesamt ist die neue Version jedoch erfreulich, weil es einige sehr nützliche Funktionen gibt, wie z.B. den Studierenden-Ordner, den sich viele Lehrende und Studierende gewünscht hatten.

Im folgenden haben wir eine kurze Übersicht der Neuerungen in Moodle 3.1. zusammengestellt: Weiterlesen Moodle 3.1 – neue Version mit neuen Funktionen


Twitter Cards für tt_news

Lösung einer Twitter Cards Implementation für TYPO3 und tt_news.

Einzubinden beispielsweise als Extension Template auf der Single-View-Seite von tt_news.

### Twitter Card:
page.headerData.500 = TEXT
page.headerData.500.value (
<meta name="twitter:card" content="summary" />
<meta name="twitter:site" content="@" />
)
 
 
temp.twitterTitel = COA
temp.twitterTitel {
 10=CONTENT
 10.table= tt_news
 10.select {    
   selectFields = title
   pidInList = {$news_pid.value} # set constant or insert PID
   andWhere {
     # grab the querystring vars and assign it to uid
     data = GP:tx_ttnews|tt_news
     wrap = uid = |
     intval = 1
   }
 }
 #10.orderBy = sorting
 10.renderObj =COA
 10.renderObj {
   10=TEXT
   10 {
     field = title     
     stripHtml = 1
     crop = 70 | ...    
   }
 }
  wrap = <meta name="twitter:title" content="|" />
}
 
page.headerData.505 < temp.twitterTitel 
 
temp.twitterDescription = COA
temp.twitterDescription {
 10=CONTENT
 10.table= tt_news
 10.select {    
   selectFields = bodytext
   pidInList = {$news_pid.value} # set constant or insert PID
   max = 1
   andWhere {
     # grab the querystring vars and assign it to uid
     data = GP:tx_ttnews|tt_news
     wrap = uid = |
     intval = 1
   }
 }
 10.renderObj =COA
 10.renderObj {
   10=TEXT
   10 {
     field = bodytext     
     stripHtml = 1
     crop = 200 | ...    
   }
 }
  wrap = <meta name="twitter:description" content="|" />
}
 
page.headerData.510 < temp.twitterDescription

Wichtig ist, dass <meta name="twitter:site" content="@" /> noch mit einem Twitteraccount gefüllt werden kann, der als Ansprechpartner dient. Dies ist jedoch nicht mehr zwingend erforderlich. Daher kann die Zeile 5 auch einfach entfernt werden, so denn kein Account angegeben werden soll.

Eine Erweiterung um die Bilder, die in der News benutzt werden, wäre relativ einfach nach o.a. Schema umzusetzen. Das META-Tag, welches hier von Twitter erwartet wird, ist <meta name="twitter:image" content="" />.


Wir bekommen ein Büro geliefert

Da wir hier auf T.11 einen neuen Kollegen haben, braucht dieser natürlich auch ein Büro.
Wir haben durch eine kleine Veränderung der Mediothek noch Platz auf unserer Etage, so dass das Dezernat 5 uns dort ein neues Büro einbauen kann. Aber dafür muss es ja erstmal geliefert werden.

Hier befindet es sich sprichwörtlich noch auf Achse und wird dann per Luftweg zugestellt. Wusste gar nicht, dass das so einfach geht 🙂

Lieferung Bürobaumaterial per Kran Lieferung Bürobaumaterial per Kran Lieferung Bürobaumaterial per Kran Lieferung Bürobaumaterial per Kran

 


Umlaute im E-Mail-Header

Um einen Text mit Umlauten zu verschicken reicht i.d.R. die Angabe des Charsets UTF-8 aus:

MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/html; charset=UTF-8

Die From-Zeile dieses Headers wird dennoch nicht korrekt dargestellt:

MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/html; charset=UTF-8
From: Geräteausleihe <mail@domain.tld>

Umlaute im Header sind von der Charset-Angabe nicht betroffen und müssen über eine UTF-8-Codetabelle mit Unicode-Zeichen direkt codiert werden:

MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/html; charset=UTF-8
From: =?UTF-8?Q?Ger=c3=a4teausleihe?= <mail@domain.tld>

Erst auf diese Weise wird das ä im Header beim Empfänger korrekt dargestellt.


Fiese Bots, Crawler und sonstiges Getier

Darstellung der varnish ArchitekturDann und wann werden unsere Webserver von fiesem Getier genervt. Spam-Bots, durchgeknallte Crawler und Vulnerability Scanner fallen von Zeit zu Zeit über die Webseiten her und produzieren eine Menge unnötiger Requests und damit Last auf dem Maschinen. Sucht man danach im Web, so findet man eine Menge Anleitungen, wie man den auch bei uns genutzten Webserver Apache so konfiguriert, dass er diese Anfragen ausfiltert und abweist.

Das kann man so machen, ist aber meiner Meinung nach nicht der beste Weg, da noch immer die „böse Anfrage“ direkt an den Webserver gerichtet ist und dieser sich trotzdem damit auseinandersetzen muss. Das wiederum bedeutet immer noch Last auf den Maschinen. Viel besser ist es, diese Art Anfragen gar nicht erst zum Webserver durchzulassen, sondern vorher abzufangen. Da wir den Webbeschleuniger varnish verwenden, ist das relativ einfach.

Jede Anfrage wird von varnish beantwortet. Dieser entscheidet, ob er eine zwischengespeicherte (gecachte) Version der Webseite hat, die er dem Anfragendem zurückgeben kann, oder ob er TYPO3 fragen muss, um eine aktuelle Version zu erhalten. Das ganze macht er mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit, so dass wir ihm auch getrost noch weitere Aufgaben übertragen können. Nämlich die „bösen Anfragen“ direkt zu verwerfen und gar nicht erst weiterzuleiten.

Das ganze geht nun mit folgendem Codeschnipsel:

if (
    req.http.user-agent == "^$"
    # UA enthält…
    || req.http.user-agent ~ "^boeserFinger"
    # UA ist exakt gleich…
    || req.http.user-agent ~ "WebVulnCrawl.blogspot.com/1.0 libwww-perl/5.803"
    ) {
      # Frei konfigurierbare Fehlermeldung, beispielsweise entsprechend
      # RFC 2324 (Hyper Text Coffee Pot Control Protocol, HTCPCP)
      return (synth(418,"I'm a teapot"));
    }

Erklärung:

Varnish prüft nun bei jedem eingehenden Request im HTTP Header ob dort ein bestimmter User-Agent (also eine Kennung, die der Anfragende mitsendet) vorhanden ist. Auf dieser Basis lässt er die Anfrage entweder zu oder verwirft diese. Näher beschriebene Zeilen des Codes wie folgt:

  • Zeile 2: Anfragen, die gar keinen User-Agent enthalten
  • Zeile 4: Anfragen, deren User-Agent mit boeserFinger beginnen
  • Zeile 6: Anfragen mit einem ganz bestimmten User-Agent

All diese Anfragen werden direkt durch varnish mit dem HTTP Status 418 beantwortet und damit verworfen. Das Ganze wird in die vcl_recv gepackt und schon sind wir die bösen Jungs los. Das ganze kann man natürlich relativ einfach erweitern und sich so vor fiesen Bots, Crawlern und sonstigem Getier ganz gut schützen.

Und ja, ich weiß, dass man den User-Agent sehr einfach manipulieren kann. Aber 95% der Skriptkiddies lassen sowas out of the Box laufen. Und um die anderen 5% müssen wir uns dann persönlich kümmern.

 

 


Signierte E-Mails der ZIM Benutzerberatung

Ob Sie tatsächlich von der ZIM Benutzerberatung eine E-Mail erhalten haben, erkennen Sie ab sofort an der elektronischen Signatur (S/MIME).
Sollten Sie eine unsignierte E-Mail von der Adresse zimber@uni-wuppertal.de erhalten, stammt diese nicht von der Benutzerberatung des Zentrums für Informations- und Medienverarbeitung! Weiterlesen Signierte E-Mails der ZIM Benutzerberatung


Versteckte Suchmaschine

oropax

Es ist laut im Maschinensaal…

decke_grosser_maschinensaal

… bei dem grade in der Decke installiert wird …

abgeklebte_hoeheneinheit

… deswegen Staubschutz vor der Suchmaschine




Die unter http://www.uni-wuppertal.de/suche erreichbare Suche ist tatsächlich ein Stück Hardware, das im uni-internen Maschinensaal installiert wurde. Sie sorgt für eine datenschutzkonforme Suche, ohne Daten nach Außen zu geben.


WordPress auf einem Root-Server der Uni

Wenn es bei der Einrichtung der Permalinks ständig zu 404-Meldungen kommt – und die .htaccess fehlerfrei ist, hilft ein

a2enmod rewrite

auf der Konsole. Kommt im echten Leben ja eher selten vor, dass auf einem Webspace ein triviales Modul erst aktiviert werden muss.

a(pache)2(version)en(able)mod(ule) rewrite